DGKJ2020Pädiatrie

Schul- und Kita-Öffnung: Leitlinien-Empfehlungen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die gemeinsame Stellungnahme der DGKJ und weiterer Fachgesellschaften aus dem Jahr 2020 befasst sich mit den Folgen der pandemiebedingten Schließungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Es wird betont, dass die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gravierende negative Effekte auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben.

Laut Stellungnahme führen die Einschränkungen zu massiven Konsequenzen für die soziale, kognitive, emotionale und gesundheitliche Entwicklung. Zu den genannten Risiken zählen eine Zunahme von familiären Konflikten, ein erhöhtes Risiko für Gewalt gegenüber Kindern sowie die Beeinträchtigung sozialer Kompetenzen durch Isolation.

Epidemiologische Daten zeigen laut den Autoren, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen deutlich seltener an SARS-CoV-2 erkranken und das Risiko für schwere Verläufe extrem niedrig ist. Auch gut behandelte chronische Erkrankungen stellen in der Regel kein erhöhtes Risiko dar, weshalb die Verhältnismäßigkeit flächendeckender Schließungen infrage gestellt wird.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Stellungnahme weist darauf hin, dass gut kompensierte chronische Erkrankungen bei Kindern in der Regel kein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf darstellen. Lediglich bei schweren Beeinträchtigungen der Herz-, Lungen- oder Nierenfunktion wird eine individuelle Überprüfung der Gefährdung empfohlen. Ein pauschaler Ausschluss chronisch kranker Kinder vom Präsenzunterricht ist demnach nicht indiziert.

Häufig gestellte Fragen

Laut Stellungnahme haben Kinder mit gut behandelten chronischen Erkrankungen kein erkennbar erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Eine potenzielle Gefährdung, die im Einzelfall überprüft werden muss, besteht lediglich bei schweren Funktionseinschränkungen von Herz, Lunge oder Nieren.

Das Dokument warnt vor erheblichen psychischen und sozialen Konsequenzen durch die Isolation. Dazu gehören dauerhafte familiäre Belastungen, ein erhöhtes Risiko für häusliche Gewalt sowie die Beeinträchtigung der sozialen Kompetenzentwicklung.

Es wird empfohlen, vollständige Schließungen von Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Stattdessen rät die Stellungnahme zu gezielten Testungen, der Nachverfolgung von Infektionsketten und der Trennung von Gruppen.

Die zitierten Daten deuten darauf hin, dass Kinder als Überträger des Virus eine geringere Rolle spielen als ursprünglich angenommen. Insbesondere bei Kindern unter 10 Jahren zeigt sich laut Stellungnahme eine nur geringe Übertragungshäufigkeit.

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Quelle: DGKJ: Für eine kontrollierte Öffnung der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Vorschul- und Schulalter (DGKJ, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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