DGKJ2026Pädiatrie

Physiotherapie-Ausbildung: Stellungnahme der DGKJ

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die physiotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen erfordert spezifische Fachkenntnisse, die sich deutlich von der Erwachsenenmedizin unterscheiden. Insbesondere in der Neuropädiatrie spielen spezialisierte Therapieansätze eine zentrale Rolle für die motorische und kognitive Entwicklung der Patienten.

Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) eine Stellungnahme zum Konsultationsverfahren des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht. Diese bezieht sich auf die Vorbereitung eines Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie.

Ziel der Stellungnahme ist es, die pädiatrischen Belange in der zukünftigen Ausbildungsstruktur der Gesundheitsfachberufe strukturell zu verankern. Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Positionspapier der Fachgesellschaft.

Empfehlungen

Die Stellungnahme der DGKJ formuliert folgende zentrale Positionen zur Neustrukturierung der Physiotherapie-Ausbildung:

Anpassung der Ausbildungsstruktur

Laut DGKJ wird eine Stärkung der Gesundheitsfachberufe als unverzichtbare Grundsäule der medizinischen Versorgung ausdrücklich befürwortet. Die Fachgesellschaft unterstützt die Anpassung der Ausbildung an die zunehmend komplexer werdende Versorgungsrealität.

Zur Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes wird Folgendes hervorgehoben:

  • Ein duales Studium wird als das am besten geeignete Ausbildungsformat bewertet.

Berücksichtigung pädiatrischer Bedürfnisse

Das Positionspapier betont nachdrücklich die Notwendigkeit, altersspezifische Aspekte in die Curricula aufzunehmen:

  • Die besonderen medizinischen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen müssen bei der Planung des Gegenstandskatalogs zwingend berücksichtigt werden.

  • Diese Forderung wird explizit von der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) unterstützt.

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💡Praxis-Tipp

Die Stellungnahme unterstreicht, dass bei der Weiterentwicklung physiotherapeutischer Curricula die spezifischen Anforderungen der Pädiatrie und Neuropädiatrie nicht vernachlässigt werden dürfen. Es wird darauf hingewiesen, dass nur durch eine gezielte Verankerung dieser Themen im Gegenstandskatalog eine adäquate kindgerechte Versorgung sichergestellt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut Stellungnahme bewertet die DGKJ ein duales Studium als das am besten geeignete Ausbildungsformat. Dies wird mit der notwendigen Steigerung der Attraktivität des Berufes begründet.

Die Fachgesellschaft unterstützt eine Anpassung, um der immer komplexer werdenden Versorgungsrealität im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Gesundheitsfachberufe werden dabei als unverzichtbare Grundsäule der medizinischen Versorgung angesehen.

Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass die besonderen medizinischen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Planung des Gegenstandskatalogs unbedingt berücksichtigt werden müssen. Diese Position wird auch von der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) geteilt.

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Quelle: DGKJ: Zum Konsultationsverfahren zur Vorbereitung eines Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie (DGKJ, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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