DGKJ2026Pädiatrie

Pädiatrische Versorgung bei Geburt: Versorgungsstandard

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGKJ (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der DGPM und der GNPI befasst sich mit dem Nationalen Aktionsplan „Gesundheit rund um die Geburt“. Sie unterstützt ausdrücklich das Ziel, die Gesundheit von Eltern und Kind rund um die Geburt zu verbessern.

Der erste Lebenstag birgt laut den Fachgesellschaften das höchste Risiko für Tod oder bleibende Schäden im gesamten Leben. Daher wird eine direkte berufsübergreifende Zusammenarbeit von Hebammen, Geburtshelfern, Kinderärzten und Kinderkrankenpflegenden vor Ort als essenziell angesehen.

Aktuell finden noch rund 30 Prozent aller Geburten ohne die Vorhaltung pädiatrischer Expertise statt. Gleichzeitig weisen über 75 Prozent aller Gebärenden Risikobefunde auf, was die Notwendigkeit einer schnellen medizinischen Interventionsmöglichkeit unterstreicht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Stellungnahme weist darauf hin, dass Notfallsituationen bei Mutter und Kind zwar selten sind, dann aber ein extrem schnelles und qualifiziertes Handeln erfordern. Es wird betont, dass sich dieses notwendige Agieren nicht adäquat in Trockenkursen vermitteln lässt, weshalb die unmittelbare Präsenz pädiatrischer Expertise vor Ort unabdingbar ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut Stellungnahme ist das Risiko für Tod oder bleibende Schäden am ersten Lebenstag am höchsten. Eine pädiatrische Versorgung vor Ort ermöglicht ein minutenschnelles Eingreifen bei unerwarteten Notfällen.

Die Fachgesellschaften weisen darauf hin, dass über 75 Prozent der Gebärenden mit Risikobefunden zur Geburt kommen. Jährlich erfordern über 10.000 Geburten (1,3 Prozent) einen ungeplanten Notfallkaiserschnitt.

Gemäß der Stellungnahme werden 15 Prozent der außerklinisch begonnenen Geburten unter der Geburt und 4 Prozent nach der Geburt in Kliniken transferiert. In 2 Prozent der Fälle ist eine notfallmäßige Verlegung des Neugeborenen erforderlich.

Die Strategie fordert, dass Mutter und Kind nach der Geburt nicht getrennt werden, da dies für eine gesunde Entwicklung des Kindes wichtig ist. Die Stellungnahme warnt, dass Verlegungen von Neugeborenen in externe Kinderkliniken dieser Strategie widersprechen.

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Quelle: DGKJ: Zum Entwurf zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung „Gesundheit rund um die Geburt“ (DGKJ, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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