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DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)Kardiologie

Sachkunde Arterielle Hypertonie: Curriculum (DGK)

KI-generierte Zusammenfassung · Basiert auf DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie) Leitlinie · Erstellt: April 2026 · Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

📋Auf einen Blick

  • Die arterielle Hypertonie erfordert ein konsequentes, leitliniengerechtes Management zur Reduktion von Morbidität und Sterblichkeit.
  • Trotz guter Therapieoptionen ist die Rate der leitliniengerechten Blutdruckeinstellung weltweit weiterhin niedrig.
  • Der Sachkundekurs der DGK vermittelt umfassendes Wissen von der Diagnostik bis zur Device-basierten Therapie.
  • Zum Erwerb des Zertifikats müssen in einer Multiple-Choice-Prüfung mindestens 60 % der Fragen richtig beantwortet werden.
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Hintergrund

Die arterielle Hypertonie ist eine der häufigsten chronischen kardiovaskulären Erkrankungen. Unbehandelt kann sie zu schweren Komplikationen wie Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Demenz führen. Schätzungen zufolge wird die Zahl der betroffenen Patienten bis zum Jahr 2025 weltweit auf bis zu 1,6 Milliarden Menschen ansteigen.

Trotz der Verfügbarkeit gut verträglicher antihypertensiver Medikamente und etablierter Lebensstilmodifikationen ist die Rate an Patienten mit einer leitliniengerechten Blutdruckeinstellung nach wie vor niedrig. Ein konsequentes Blutdruckmanagement ist jedoch von übergeordneter Bedeutung, um die Morbidität und Sterblichkeit der Patienten maßgeblich zu senken.

Zielgruppe und Betreuung

Die Betreuung von Hochdruckpatienten ist interdisziplinär und wird überwiegend von folgenden Facharztgruppen übernommen:

  • Allgemeinmediziner
  • Internisten
  • Nephrologen
  • Kardiologen

Curriculum: Sachkunde Arterielle Hypertonie

Um die Behandlungsqualität zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) den Kurs „Sachkunde Arterielle Hypertonie“ entwickelt. Dieser vermittelt theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten zur leitliniengerechten Therapie.

ThemenblockInhaltUmfang
1Grundlagen1 UE
2Epidemiologie und Blutdruckmessung1 UE
3Diagnostik2 UE
4Lebensstilmodifikation1 UE
5Medikamentöse Therapie2 UE
6Adhärenz und Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie1 UE
7Sekundäre Hypertonie1 UE
8Device-basierte Therapie1 UE
9Hypertonie und Komorbiditäten2 UE
10Hypertonie in Sondersituationen2 UE
11Lernerfolgskontrolle-

(Hinweis: 1 UE = 45 Minuten)

Spezielle Therapieaspekte

Neben der medikamentösen Standardtherapie und Lebensstilmodifikationen (Diät, Sport, Stressmanagement) umfasst das Curriculum auch das Management von schwer behandelbaren Patienten. Hierzu zählen:

  • Sekundäre Hypertonie: Diagnostik bei Verdacht auf Hyperaldosteronismus, Nierenarterienstenose oder obstruktives Schlafapnoesyndrom.
  • Device-basierte Therapie: Verfahren wie die renale Denervation oder Baroreflexstimulation.
  • Sondersituationen: Hypertonie bei Schwangeren, Jugendlichen, Älteren oder sportlich aktiven Menschen.

Zertifizierung und Prüfung

Zum Abschluss des Sachkundekurses erfolgt eine Lernerfolgskontrolle. Um das Zertifikat der DGK zu erlangen, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Prüfungsformat: Multiple-Choice-Prüfung
  • Umfang: Mindestens 30 Fragen
  • Bestehensgrenze: Mindestens 60 % der Fragen müssen von den Teilnehmern richtig beantwortet werden.

💡Praxis-Tipp

Da die Rate an leitliniengerecht eingestellten Patienten niedrig ist, sollte im klinischen Alltag ein besonderer Fokus auf die Überprüfung der Therapieadhärenz und die Aufklärung über Lebensstilmodifikationen gelegt werden.

Häufig gestellte Fragen

Die Betreuung teilen sich überwiegend Allgemeinmediziner, Internisten, Nephrologen und Kardiologen.
Laut Schätzungen wird die Zahl der hypertensiven Patienten bis 2025 weltweit auf bis zu 1,6 Milliarden Menschen ansteigen.
Es muss eine Multiple-Choice-Prüfung mit mindestens 30 Fragen absolviert werden, von denen mindestens 60 % richtig beantwortet werden müssen.

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