DGIMS32024Innere Medizin

Typ-1-Diabetes: Therapie, CGM und Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGIM (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die aktualisierte S3-Leitlinie der DGIM zur Therapie des Typ-1-Diabetes aus dem Jahr 2024 legt einen wesentlichen Schwerpunkt auf technische Neuentwicklungen. Insbesondere sensorbasierte Glukosemessungen und automatische Insulin-Dosiersysteme haben die Behandlungsstandards maßgeblich verändert.

Ein weiteres zentrales Element der Aktualisierung ist die partizipative Entscheidungsfindung. Die Leitlinie betont, dass Therapieziele individuell und gemeinsam mit den Betroffenen festgelegt sowie regelmäßig reevaluiert werden müssen.

Der Patient soll als Experte seiner eigenen Erkrankung aktiv in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Eine angemessene sprachliche Kommunikation zwischen Arzt und Patient wird als Grundvoraussetzung für den Therapieerfolg hervorgehoben.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Differenzialdiagnostik zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes bei Personen über 30 Jahren mit metabolischem Syndrom wird häufig primär auf Autoantikörper geachtet. Die Leitlinie hebt jedoch hervor, dass die Bestimmung des C-Peptids beziehungsweise der C-Peptid/Glukose-Ratio in diesen unklaren Fällen der deutlich hilfreichere Indikator für ein Insulindefizit ist.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie stuft den LADA (Latent Autoimmune Diabetes in the Adult) explizit nicht als eigenständige diagnostische Entität ein. Es wird betont, dass bei diesen Personen im Krankheitsverlauf mit einem progredienten Insulindefizit und letztlich einem absoluten Insulinmangel zu rechnen ist.

Ein Wechsel auf ein automatisches Insulindosierhilfe-System (AID) wird empfohlen, wenn unter intensivierter konventioneller Therapie mit CGM die Therapieziele nicht erreicht werden. Auch bei häufigen oder schweren Hypoglykämien rät die Leitlinie zu diesem Schritt.

Laut Leitlinie ist aktuell kein orales Antidiabetikum für den Typ-1-Diabetes zugelassen. Metformin kann jedoch im klinischen Alltag als Off-Label-Add-On zum Insulin eingesetzt werden, wenn zusätzlich kardiovaskuläre Risikofaktoren, Adipositas oder eine Insulinresistenz vorliegen.

Durch den standardmäßigen Einsatz von CGM-Systemen rückt die Zeit im Zielbereich (Time in Range) in den Fokus der Therapiesteuerung. Die Leitlinie empfiehlt zudem die strikte Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren wie Blutdruck und Lipide.

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Quelle: DGIM Keyfacts: S3-LL Typ-1-Diabetes (DGIM, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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