DGIMS2k2025Innere Medizin

Akuter und chronischer Husten: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGIM (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die S2k-Leitlinie zur fachärztlichen Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten bietet praxisorientierte Empfehlungen für den klinischen Alltag. Sie wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) unter Beteiligung weiterer Fachgesellschaften erstellt.

Husten wird in der Leitlinie nicht nur als Symptom betrachtet. Im Fall des refraktären oder idiopathischen chronischen Hustens wird er als eigenständige Erkrankung anerkannt.

Ziel des Updates ist eine evidenzbasierte und differenzierte Herangehensweise an die Diagnostik und Therapie. Dabei wird besonderer Wert auf die Einbeziehung von Warnzeichen (Red Flags) und personalisierten Maßnahmen gelegt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie nehmen Betroffene einen trockenen Reizhusten häufig fälschlicherweise als Verschleimung wahr, was die anamnestische Einordnung erschweren kann. Zudem wird betont, dass bei chronischem Husten stets an eine medikamentöse Genese, wie beispielsweise durch ACE-Hemmer, gedacht werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Gemäß der Leitlinie wird Husten ab einer Dauer von mehr als acht Wochen als chronisch klassifiziert. Es wird empfohlen, diesen frühzeitig und gezielt diagnostisch abzuklären.

Die Leitlinie empfiehlt bei allen Betroffenen mit chronischem Husten ein Röntgen-Thorax in zwei Ebenen. Zusätzlich sollte eine Lungenfunktionsprüfung durchgeführt werden.

Bei akutem und subakutem Husten wird von einer Antibiotikagabe abgeraten. Eine Ausnahme bildet laut Leitlinie lediglich eine nachgewiesene bakterielle Infektion.

Zu den Alarmzeichen für eine sofortige Abklärung zählen unter anderem blutiger Auswurf, Atemnot, Zyanose und eine Sauerstoffsättigung unter 90 Prozent. Auch Heiserkeit, Thoraxschmerz und ungewollter Gewichtsverlust gelten als Red Flags.

Bei idiopathischem chronischem Husten (UCC) nennt die Leitlinie Off-Label-Ansätze wie Neuromodulatoren oder inhalative Kortikosteroide. Auch logopädische Maßnahmen können bei laryngealer Hypersensitivität zum Einsatz kommen.

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Quelle: DGIM Keyfacts: S2k-LL Erwachsenene Patienten mit Husten (DGIM, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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