DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)KardiologieKardiologie

Curriculum Kardiologie: Weiterbildung und Anforderungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die aktualisierte zweite Auflage des Curriculums Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) definiert die Weiterbildungsinhalte zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Das Dokument dient als Leitfaden für den Erwerb von Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten.

Die Leitlinie strukturiert die Qualifikation in theoretische Kenntnisse, praktische Fähigkeiten und beruflich-professionelles Verhalten. Dabei wird eine enge Abstimmung mit der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer vorgenommen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermittlung breiter Basiskenntnisse in der allgemeinen Kardiologie. Gleichzeitig werden spezialisierte Aspekte wie die digitale Kardiologie, die onkologische Kardiologie und die Psychokardiologie in die Weiterbildung integriert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie hebt die wachsende Bedeutung der digitalen Kardiologie und der Telemedizin hervor. Es wird darauf hingewiesen, dass eine digitale Recherchekompetenz sowie der sichere Umgang mit Smartphone-basierten EKG-Technologien und Wearables für eine zeitgemäße Patientenversorgung essenziell sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird für das Kompetenzlevel III der Nachweis von 600 transthorakalen Standarduntersuchungen gefordert. Zusätzlich sind 150 transösophageale Untersuchungen und 100 Stressechokardiographien vorgesehen.

Das Curriculum verlangt für das Kompetenzlevel III die selbstständige Durchführung von 300 selektiven Koronarangiographien. Zudem wird die Mitwirkung bei 50 Koronarinterventionen (Level II) gefordert.

Das Kompetenzlevel II beschreibt die Durchführung einer speziellen Technik oder Prozedur unter Anleitung. Der Weiterzubildende agiert dabei als nicht-selbstständiger Untersucher, muss sich aber praktische Erfahrungen aneignen.

Ja, die Leitlinie fordert den Erwerb psychokardiologischer Basiskompetenzen. Dazu gehören die patientenzentrierte Gesprächsführung und die psychosomatische Grundversorgung.

Für die kardiale Magnetresonanztomographie wird das Kompetenzlevel II vorausgesetzt. Dies beinhaltet die Mitwirkung bei 10 Untersuchungen sowie die Indikationsstellung und Befundinterpretation bei 40 Untersuchungen.

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Quelle: Curriculum Kardiologie 2. aktualisierte Auflage (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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