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TIPS bei hepatorenalem Syndrom: Cochrane Review

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der aktuelle Cochrane Review untersucht den Nutzen und die Risiken des transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPS) bei Erwachsenen mit hepatorenalem Syndrom. Diese Erkrankung tritt bei Personen mit chronischen Lebererkrankungen und portaler Hypertension auf und geht mit einer sehr schlechten Prognose einher.

Das hepatorenale Syndrom ist durch eine ausgeprägte splanchnische Vasodilatation gekennzeichnet, die Aszites und Hypotonie begünstigt. Dies führt in der Folge zu einer renalen Vasokonstriktion und akutem Nierenversagen.

TIPS wird als mögliche Therapieoption betrachtet, da der Eingriff den Pfortaderdruck senkt und den arteriellen sowie renalen Druck verbessern kann. Der Review evaluiert die Evidenz im Vergleich zu konventionellen Behandlungsansätzen.

Empfehlungen

Die Autoren des Reviews fassen die Ergebnisse basierend auf zwei randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 130 Teilnehmenden zusammen. Die Nachbeobachtungszeit betrug bis zu 24 Monate bei Personen mit hepatorenalem Syndrom Typ 2.

Mortalität und unerwünschte Ereignisse

Aufgrund der sehr niedrigen Evidenzqualität bleibt der Effekt von TIPS auf verschiedene klinische Endpunkte unklar. Der Review stellt fest, dass eine Unsicherheit bezüglich folgender Parameter besteht:

  • Einfluss auf die Gesamtmortalität (sehr niedrige Evidenzqualität)

  • Auftreten von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (sehr niedrige Evidenzqualität)

  • Anzahl der Personen, die keine Lebertransplantation erhielten

  • Dauer des Krankenhausaufenthalts

Morbidität und Nierenfunktion

Bezüglich der allgemeinen Morbidität (wie bakterielle Peritonitis, Enzephalopathie oder refraktärer Aszites) zeigt der Review, dass TIPS im Vergleich zur konventionellen Therapie möglicherweise zu keiner signifikanten Verringerung führt (niedrige Evidenzqualität).

Laut den Daten kann sich die Nierenfunktion durch die Anlage eines TIPS möglicherweise verbessern (niedrige Evidenzqualität). Es liegen jedoch keine Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität oder zur Leberfunktion vor.

Dosierung

Der Review beschreibt die konventionelle Therapie und die begleitenden Co-Interventionen, die in den eingeschlossenen Studien als Vergleichsarm zu TIPS verwendet wurden.

TherapieansatzMaßnahme / MedikamentDosierung
Konventionelle TherapieParazentese plus Albumin8 g/L des entfernten Aszites
Co-Intervention (Diät)Natriumrestriktion< 60 mmol/Tag
Co-Intervention (Medikation)Spironolacton300 - 400 mg/Tag
Co-Intervention (Medikation)Furosemid120 mg/Tag
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💡Praxis-Tipp

Der Review verdeutlicht, dass die aktuelle Evidenzlage für den routinemäßigen Einsatz von TIPS beim hepatorenalen Syndrom unzureichend ist. Es wird darauf hingewiesen, dass zwar eine mögliche Verbesserung der Nierenfunktion beobachtet wurde, die Effekte auf das Überleben und schwere Komplikationen jedoch aufgrund der geringen Studienqualität unklar bleiben.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review ist der Effekt von TIPS auf die Gesamtmortalität aufgrund der sehr niedrigen Evidenzqualität aktuell unklar. Es bedarf weiterer Studien, um eine verlässliche Aussage treffen zu können.

Die Auswertung der Daten zeigt, dass sich die Nierenfunktion durch die Anlage eines TIPS möglicherweise verbessern kann. Die Autoren bewerten die Qualität dieser Evidenz jedoch als niedrig.

Der Review stellt fest, dass die Auswirkungen auf schwerwiegende unerwünschte Ereignisse derzeit ungewiss sind. Es liegen zudem keine Daten zu nicht-schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen vor.

Die konventionelle Behandlung bestand in den Studien aus Parazentese mit einer Albumingabe von 8 g pro Liter entferntem Aszites. Zusätzlich erfolgten eine Natriumrestriktion sowie die Gabe von Diuretika.

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Quelle: Cochrane Review: Transjugular intrahepatic portosystemic shunts for adults with hepatorenal syndrome (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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