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AIMSS bei Mammakarzinom: Therapie und Prävention

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Adjuvante Aromatasehemmer verbessern das Überleben bei postmenopausalen Frauen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs im Stadium I bis III im Vergleich zu Tamoxifen. Etwa die Hälfte dieser Patientinnen entwickelt jedoch Aromatasehemmer-induzierte muskuloskelettale Symptome (AIMSS).

Diese Beschwerden äußern sich häufig als symmetrische Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenksteifigkeit. Sie können die Lebensqualität erheblich einschränken und führen bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen zu einer reduzierten Therapieadhärenz.

Eine verminderte Adhärenz kann die onkologischen Behandlungsergebnisse gefährden. Dieser Cochrane-Review von 2022 fasst die Evidenz zu verschiedenen systemischen Therapien für die Prävention und Behandlung von AIMSS zusammen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Da die Evidenz für spezifische systemische Therapien bei Aromatasehemmer-induzierten Gelenkbeschwerden (AIMSS) unzureichend ist, wird ein individuelles Vorgehen nahegelegt. Es wird berichtet, dass AIMSS bei bis zu 50 Prozent der Frauen zu einem Therapieabbruch führen können, weshalb eine proaktive Aufklärung über dieses Risiko essenziell ist.

Häufig gestellte Fragen

AIMSS äußern sich typischerweise durch symmetrische Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenksteifigkeit. Sie treten bei etwa der Hälfte der Frauen auf, die mit Aromatasehemmern behandelt werden.

Laut dem Cochrane-Review ist die Evidenz für diese Präparate sehr unsicher. In den untersuchten Studien zur Prävention zeigten Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren keinen klinisch bedeutsamen Effekt auf die Schmerzen.

Die aktuelle Datenlage lässt keine eindeutigen Schlüsse zu. Einige Studien zeigten zwar positive Effekte für bestimmte Präparate, die Gesamtqualität der Evidenz wird jedoch als sehr niedrig eingestuft.

Die Beschwerden können die Lebensqualität stark einschränken und führen bei bis zu 50 Prozent der Patientinnen zu einer reduzierten Therapieadhärenz. Dies kann die onkologischen Behandlungsergebnisse potenziell verschlechtern.

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Quelle: Cochrane Review: Systemic therapies for preventing or treating aromatase inhibitor-induced musculoskeletal symptoms in early breast cancer (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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