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Fertilitätserhalt bei Chemotherapie: GnRH-Agonisten

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Eine Chemotherapie kann bei prämenopausalen Frauen mit Krebserkrankungen zu einer irreversiblen Schädigung des Ovargewebes führen. Dies resultiert häufig in einer vorzeitigen Ovarialinsuffizienz und einem potenziellen Verlust der Fruchtbarkeit.

Um die Fertilität für die zukünftige Familienplanung zu erhalten, kommen vor Beginn der zytotoxischen Therapie verschiedene Strategien zum Einsatz. Der vorliegende Cochrane Review aus dem Jahr 2025 fokussiert sich primär auf Patientinnen mit Mammakarzinom, da dies die weltweit häufigste Krebserkrankung bei Frauen darstellt.

Die beiden am häufigsten evaluierten Methoden sind die kontrollierte ovarielle Stimulation zum Einfrieren von Eizellen oder Embryonen sowie die medikamentöse Unterdrückung der Ovarialfunktion. Für andere Krebsarten als Brustkrebs reicht die aktuelle Studienlage laut Review nicht aus, um verlässliche Schlussfolgerungen zu ziehen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Aufklärung über den Fruchtbarkeitserhalt mittels GnRH-Agonisten sollte transparent kommuniziert werden, dass zwar das Risiko einer Ovarialinsuffizienz sinkt, die Auswirkungen auf tatsächliche Lebendgeburten jedoch weiterhin unklar sind. Zudem ist mit einer Zunahme von klimakterischen Beschwerden wie Hitzewallungen während der Chemotherapie zu rechnen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review gibt es wahrscheinlich keinen Unterschied zwischen Letrozol und Tamoxifen hinsichtlich der Anzahl der gewonnenen Eizellen. Beide Medikamente können im Rahmen der kontrollierten Hyperstimulation eingesetzt werden.

Die Auswertung zeigt, dass die ovarielle Suppression mit GnRH-Agonisten wahrscheinlich keinen negativen Einfluss auf das krankheitsfreie Überleben oder das Gesamtüberleben über einen Zeitraum von 10 Jahren hat. Die Evidenz hierfür wird jedoch als niedrig eingestuft.

Für Patientinnen mit anderen Krebserkrankungen als dem Mammakarzinom ist die aktuelle Studienlage laut Review sehr unsicher. Es können derzeit keine verlässlichen Schlussfolgerungen für die klinische Praxis gezogen werden.

Die Gabe von GnRH-Agonisten führt zwar zu einer deutlichen Risikoreduktion für eine vorzeitige Ovarialinsuffizienz, bietet jedoch keinen absoluten Schutz. Zudem ist die Evidenz bezüglich der tatsächlichen Rate an späteren Lebendgeburten sehr unsicher.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions for fertility preservation in women with cancer undergoing chemotherapy (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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