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CRPS (Morbus Sudeck): Therapie-Optionen und Evidenzlage

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist eine chronische Schmerzerkrankung, die typischerweise nach einem Trauma oder einer Operation an den Extremitäten auftritt. Die Schmerzintensität und -dauer stehen dabei in keinem Verhältnis zur ursprünglichen Verletzung.

Begleitet wird die Erkrankung häufig von sensorischen, vasomotorischen, sudomotorischen und motorischen Symptomen wie Schwellungen, Hautveränderungen und Bewegungseinschränkungen. Die genauen pathophysiologischen Mechanismen sind komplex und umfassen entzündliche, sympathische und zentralnervöse Prozesse.

Zur Behandlung von Schmerzen und Behinderungen bei Erwachsenen mit CRPS wird ein breites Spektrum an Therapien eingesetzt. Dieser Cochrane-Overview fasst die Evidenz aus systematischen Reviews zusammen, um die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Interventionen zu bewerten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass für routinemäßig eingesetzte pharmakologische Therapien wie trizyklische Antidepressiva oder Opioide bei CRPS derzeit keine Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien vorliegt. Die Therapieentscheidung muss mangels hochwertiger Daten stark auf klinischem Konsens basieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane-Review gibt es nur für Bisphosphonate Hinweise von niedriger Qualität, dass sie die Schmerzintensität reduzieren könnten. Für andere häufig genutzte Medikamente wie Opioide oder Antidepressiva fehlt es an hochwertiger RCT-Evidenz.

Der Review zeigt mit moderater Evidenz, dass eine Sympathikusblockade mit Lidocain die Schmerzintensität im Vergleich zu Placebo wahrscheinlich nicht reduziert. Die routinemäßige Anwendung wird durch die aktuelle Studienlage nicht gestützt.

Für die Spiegeltherapie sowie für Graded Motor Imagery liegt laut der Übersichtsarbeit nur Evidenz von sehr niedriger Qualität vor. Es lässt sich daher nicht mit Sicherheit sagen, ob diese Therapien Schmerzen und Behinderungen bei CRPS wirksam reduzieren.

Die Übersichtsarbeit stellt fest, dass der Einsatz von Bisphosphonaten bei CRPS wahrscheinlich mit einer erhöhten Rate an unerwünschten Ereignissen einhergeht. Die genaue Art der Nebenwirkungen variiert je nach Präparat und Verabreichungsweg.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions for treating pain and disability in adults with complex regional pain syndrome- an overview of systematic reviews (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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