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AIMSS (Aromatasehemmer): Sporttherapie und Prävention

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Postmenopausale Frauen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs im Frühstadium erhalten standardmäßig eine adjuvante Therapie mit Aromatasehemmern. Diese Behandlung wird oft über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren durchgeführt.

Eine häufige Nebenwirkung sind Aromatasehemmer-induzierte muskuloskelettale Symptome (AIMSS), die sich durch symmetrische Gelenkschmerzen und Steifigkeit äußern. Diese Beschwerden führen bei bis zu 50 Prozent der Patientinnen zu einem Therapieabbruch, was die onkologischen Prognosen verschlechtern kann.

Sport und Bewegungstherapien werden häufig zur Prävention und Behandlung von AIMSS untersucht. Dieser Cochrane Review evaluiert die aktuelle Studienlage zu diesem Ansatz.

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💡Praxis-Tipp

Obwohl Patientinnen häufig unter Aromatasehemmer-induzierten Gelenkschmerzen leiden, zeigt die aktuelle Studienlage keinen eindeutigen spezifischen Nutzen von Sport zur Linderung dieser Symptome. Es wird jedoch im Review betont, dass Bewegungstherapien aufgrund ihrer allgemeinen onkologischen und gesundheitlichen Vorteile dennoch routinemäßig empfohlen werden sollten.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem aktuellen Cochrane Review gibt es keine klare Evidenz dafür, dass Sport die spezifischen muskuloskelettalen Symptome (AIMSS) signifikant lindert. Die Studienlage wird aufgrund geringer Teilnehmerzahlen und hoher Heterogenität als sehr unsicher eingestuft.

Ja, die Autoren der Übersichtsarbeit betonen, dass Sport weiterhin Teil der Routineversorgung sein sollte. Dies wird mit den weitreichenden allgemeinen gesundheitlichen Vorteilen von Bewegung bei Krebserkrankungen begründet.

Die Auswertung einer einzelnen Studie zur Prävention zeigte keine Unterschiede bei Schmerzwerten oder Gelenksteifigkeit. Somit lässt sich aktuell kein präventiver Effekt durch Bewegungstherapien nachweisen.

In den untersuchten Studien wurden keine unerwünschten Ereignisse in Zusammenhang mit den Bewegungstherapien gemeldet. Das Training gilt in dieser Patientengruppe als sicher.

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Quelle: Cochrane Review: Exercise therapies for preventing or treating aromatase inhibitor-induced musculoskeletal symptoms in early breast cancer (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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