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Hodgkin-Lymphom: PET-adaptierte Erstlinientherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Hodgkin-Lymphom ist eine Krebserkrankung des Lymphsystems und gehört weltweit zu den am besten heilbaren Krebsarten. Die Standardbehandlung besteht je nach Krankheitsstadium aus einer Chemotherapie, die oft mit einer Strahlentherapie kombiniert wird.

Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) wird zunehmend als Zwischenuntersuchung (Interim-PET) während der Therapie eingesetzt. Sie dient dazu, das frühe Ansprechen auf die Behandlung anhand der metabolischen Tumoraktivität zu beurteilen.

Ein aktueller Cochrane Review aus dem Jahr 2025 untersucht, ob eine Anpassung der Therapie basierend auf diesen PET-Ergebnissen vorteilhaft ist. Dabei wird evaluiert, ob bei gutem Ansprechen (PET-negativ) eine Deeskalation oder bei unzureichendem Ansprechen (PET-positiv) eine Eskalation der Therapie sinnvoll ist.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Hinweis des Reviews betrifft die Therapieeskalation im fortgeschrittenen Stadium. Es wird davor gewarnt, bei einem positiven Interim-PET-Befund routinemäßig Rituximab zur Chemotherapie hinzuzufügen, da dies das Überleben nicht verbessert, aber schwerwiegende Nebenwirkungen signifikant erhöht.

Häufig gestellte Fragen

Das Interim-PET dient dazu, die metabolische Aktivität des Tumors frühzeitig während der Behandlung zu beurteilen. Laut Cochrane Review hilft es dabei, Personen mit gutem Ansprechen zu identifizieren, bei denen die Therapie zur Vermeidung von Toxizitäten möglicherweise deeskaliert werden kann.

Im mittleren Krankheitsstadium hat das Weglassen der Strahlentherapie bei negativem PET laut Meta-Analyse kaum negative Auswirkungen auf das Überleben. Im frühen Stadium ist die Evidenzlage bezüglich eines Verzichts auf die Radiotherapie jedoch noch ungewiss.

Der Review zeigt, dass eine Eskalation durch die Zugabe von Rituximab zur Chemotherapie in dieser Situation keinen Überlebensvorteil bringt. Stattdessen steigt das Risiko für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse und behandlungsbedingte Sterblichkeit an.

Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Deeskalation der Chemotherapie bei negativem PET-Befund das Risiko für sekundäre Malignome möglicherweise senken. In frühen und mittleren Stadien zeigt sich durch den Verzicht auf Bestrahlung hingegen kaum ein messbarer Unterschied in der Inzidenz von Zweittumoren.

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Quelle: Cochrane Review: Positron emission tomography-adapted therapy for first-line treatment in adults with Hodgkin lymphoma (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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