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Aspirin-Desensibilisierung (N-ERD): Therapie-Indikation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die NSAR-exazerbierte Atemwegserkrankung (N-ERD) ist durch eine Überempfindlichkeit gegenüber nichtsteroidalen Antirheumatika wie Aspirin oder Ibuprofen gekennzeichnet. Sie geht typischerweise mit einer chronischen Rhinosinusitis, oft mit Nasenpolypen, oder Asthma einher. Die Prävalenz der NSAR-Überempfindlichkeit wird auf etwa 2 % geschätzt.

Als primäre Maßnahme gilt die strikte Vermeidung von NSAR. Eine therapeutische Alternative stellt die Aspirin-Behandlung nach Desensibilisierung (ATAD) dar, bei der Aspirin in festen Zeitabständen wiederholt verabreicht wird.

Der klinische Nutzen der Desensibilisierung beruht vermutlich auf der Hemmung von Interleukin-4 und der Reduktion von Prostaglandin D2. Diese Therapieoption wird insbesondere für Personen mit progredienter Atemwegserkrankung evaluiert, die einen hohen Bedarf an systemischen Kortikosteroiden oder chirurgischen Eingriffen haben.

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💡Praxis-Tipp

Der Review weist darauf hin, dass die Aspirin-Desensibilisierung zwar die Lebensqualität bei N-ERD verbessern kann, die Evidenz für eine bessere Asthmakontrolle jedoch unzureichend ist. Es wird betont, dass mögliche gastrointestinale Nebenwirkungen zu Therapieabbrüchen führen können. Zudem wird die Beurteilung des Therapieerfolgs in der Praxis oft durch notwendige Begleitmedikationen erschwert.

Häufig gestellte Fragen

Die N-ERD (NSAR-exazerbierte Atemwegserkrankung) ist eine Überempfindlichkeit gegen NSAR wie Ibuprofen oder Aspirin. Sie tritt laut Review meist in Kombination mit chronischer Rhinosinusitis, Nasenpolypen oder Asthma auf.

Der Cochrane Review zeigt, dass die Desensibilisierung die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Betroffenen verbessern kann. Die Auswirkungen auf die Asthmakontrolle oder die Reduktion von Kortikosteroiden sind jedoch noch unsicher.

Die Evidenz zu Nebenwirkungen ist laut Review sehr niedrig. Es wird jedoch berichtet, dass gastrointestinale Beschwerden auftreten können, die teilweise zu einem Abbruch der Behandlung führen.

Gemäß den Langzeitdaten des Reviews hat die Aspirin-Behandlung nach Desensibilisierung wahrscheinlich kaum bis keinen Einfluss auf die Größe von Nasenpolypen.

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Quelle: Cochrane Review: Oral and intranasal aspirin desensitisation for non-steroidal anti-inflammatory drug (NSAID)-exacerbated respiratory disease (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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