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Nicht-allergische Rhinitis: Kortikosteroid-Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die nicht-allergische Rhinitis ist durch eine nicht-infektiöse Entzündung und Dysfunktion der Nasenschleimhaut gekennzeichnet, bei der keine allergischen oder mikrobiellen Auslöser nachweisbar sind. Die Prävalenz in der Bevölkerung wird auf 10 bis 20 % geschätzt.

Typische Symptome umfassen eine nasale Obstruktion, anteriore Rhinorrhö, Postnasal-Drip und Niesen. Als Triggerfaktoren kommen unter anderem berufliche Expositionen, Zigarettenrauch, hormonelle Schwankungen, Medikamente oder das Alter infrage.

Aufgrund eines oft mangelnden Verständnisses der zugrunde liegenden Mechanismen fehlt häufig eine gezielte und effektive Therapie. Intranasale Kortikosteroide gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten bei diesen Beschwerden, weshalb ein systematischer Cochrane Review (2019) deren Wirksamkeit und Sicherheit evaluierte.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von intranasalen Kortikosteroiden bei nicht-allergischer Rhinitis wird empfohlen, das erhöhte Risiko für Epistaxis gegen den ungewissen therapeutischen Nutzen abzuwägen. Laut Cochrane Review tritt bei einem von 25 behandelten Patienten Nasenbluten als direkte Folge der Therapie auf (NNTH = 25). Es bietet sich an, Patienten über diese häufige Nebenwirkung aufzuklären, insbesondere da eine langfristige Symptomlinderung über vier Wochen hinaus nicht sicher belegt ist.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass intranasale Kortikosteroide die Symptome in den ersten vier Wochen möglicherweise leicht lindern. Für einen längeren Zeitraum von bis zu drei Monaten ist die Wirksamkeit jedoch sehr ungewiss.

Die Auswertung der Studiendaten belegt ein signifikant erhöhtes Risiko für Nasenbluten (Epistaxis) unter der Therapie. Andere unerwünschte Ereignisse traten im Vergleich zu Placebo nicht gehäuft auf.

Die Daten zeigen, dass etwa 65 von 1000 behandelten Patienten Nasenbluten entwickeln, verglichen mit 31 von 1000 in der Placebo-Gruppe. Dies entspricht einer Number Needed to Harm (NNTH) von 25.

Laut den Autoren gibt es zu wenige vergleichende Studien, um diese Frage abschließend zu beantworten. Es ist derzeit ungewiss, ob intranasale Kortikosteroide anderen lokalen Therapien überlegen sind.

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Quelle: Cochrane Review: Intranasal corticosteroids for non-allergic rhinitis (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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