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Chronische Rhinosinusitis bei Mukoviszidose: Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Chronische Rhinosinusitis (CRS) tritt bei Menschen mit Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF) sehr häufig auf. Durch den genetischen Defekt des CFTR-Proteins wird der Schleim in den Atemwegen zähflüssig, was zu wiederkehrenden Infektionen und chronischen Entzündungen in den Nasennebenhöhlen führt.

Das Konzept der "vereinigten Atemwege" (Unified Airway Model) besagt, dass sich Infektionen der oberen Atemwege leicht auf die unteren Atemwege ausbreiten können. Daher ist eine effektive Behandlung der CRS wichtig, um lebensbedrohliche pulmonale Exazerbationen zu verhindern, da die Nasennebenhöhlen ein Erregerreservoir darstellen.

Zu den gängigen medizinischen Behandlungsansätzen gehören Nasenspülungen mit Kochsalzlösung, Kortikosteroide, Antibiotika, Dornase alfa sowie CFTR-Modulatoren. Dieser Cochrane-Review untersuchte die Evidenzlage für diese Interventionen systematisch.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Hinweis des Reviews ist das Konzept der "vereinigten Atemwege", wonach die Nasennebenhöhlen ein Erregerreservoir für die Lunge darstellen. Es wird betont, dass eine unbehandelte chronische Rhinosinusitis zu lebensbedrohlichen pulmonalen Exazerbationen führen kann. Da RCT-Evidenz fehlt, muss die Therapieauswahl derzeit individuell und basierend auf klinischer Erfahrung sowie Expertenkonsens erfolgen.

Häufig gestellte Fragen

Der Review gibt keine spezifische Therapieempfehlung ab, da keine randomisierten kontrollierten Studien gefunden wurden, die die Einschlusskriterien erfüllten. Die Behandlung muss sich derzeit auf klinische Erfahrungswerte und Expertenkonsens stützen.

Laut dem Review ist die genaue Wirksamkeit von CFTR-Modulatoren auf die chronische Rhinosinusitis bei Mukoviszidose durch randomisierte Studien noch nicht ausreichend belegt. Es wird jedoch dringend empfohlen, diese Fragestellung in zukünftigen Studien zu untersuchen.

Dornase alfa wird topisch angewendet, um die Viskosität des zähen Schleims zu verringern und dessen Abtransport zu erleichtern. Der Cochrane-Review konnte jedoch keine ausreichende Evidenz aus RCTs finden, um eine formelle Empfehlung für oder gegen den Einsatz auszusprechen.

Es wird beschrieben, dass Bakterien in den Nasennebenhöhlen ein Reservoir bilden können, welches die unteren Atemwege infiziert. Eine effektive Behandlung der oberen Atemwege soll laut Review helfen, schwere pulmonale Exazerbationen zu verhindern.

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Quelle: Cochrane Review: Medical interventions for chronic rhinosinusitis in cystic fibrosis (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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