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Wake-up Stroke: Thrombolyse und Thrombektomie-Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Etwa jeder fünfte Schlaganfall ereignet sich während des Schlafes, was als sogenannter Wake-up-Stroke bezeichnet wird. Da der genaue Zeitpunkt des Symptombeginns unbekannt ist, galten betroffene Personen in der Vergangenheit oft als ungeeignet für eine thrombolytische Therapie.

Neuere Studien deuten jedoch darauf hin, dass ausgewählte Personen von Rekanalisationstherapien profitieren können. Der vorliegende Cochrane Review untersucht die Effekte der intravenösen Thrombolyse und der endovaskulären Thrombektomie im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.

Die Datengrundlage bilden sieben randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit insgesamt 980 Teilnehmenden. In allen eingeschlossenen Studien wurde eine erweiterte Bildgebung zur Auswahl der zu behandelnden Personen eingesetzt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review weist darauf hin, dass bei der intravenösen Thrombolyse beim Wake-up-Stroke ein potenziell erhöhtes Risiko für symptomatische intrakranielle Blutungen nicht ausgeschlossen werden kann. Es wird hervorgehoben, dass in allen untersuchten Studien eine erweiterte Bildgebung zwingend erforderlich war, um geeignete Personen für die Rekanalisationstherapie zu identifizieren.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review führt die intravenöse Thrombolyse bei ausgewählten Personen häufiger zu einem guten funktionellen Ergebnis nach 90 Tagen (66 % vs. 58 %). Die Mortalität wird durch die Behandlung nicht signifikant erhöht.

Der Review zeigt einen signifikanten Vorteil der endovaskulären Thrombektomie. Ein gutes funktionelles Ergebnis wurde bei 46 % der Behandelten erreicht, verglichen mit nur 9 % in der Kontrollgruppe.

Es wird berichtet, dass symptomatische intrakranielle Blutungen bei 3 % der mit Thrombolyse Behandelten auftraten, gegenüber 1 % in der Kontrollgruppe. Ein erhöhtes Blutungsrisiko kann laut Review daher nicht sicher ausgeschlossen werden.

In allen vom Review eingeschlossenen Studien wurde eine erweiterte Bildgebung genutzt, um geeignete Personen für die Behandlung auszuwählen. Die genauen Auswahlkriterien unterschieden sich jedoch zwischen den einzelnen Studien.

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Quelle: Cochrane Review: Intravenous thrombolytic treatment and endovascular thrombectomy for ischaemic wake-up stroke (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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