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rPMS nach Schlaganfall: Wirksamkeit und Evidenz

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ein Schlaganfall führt häufig zu motorischen Beeinträchtigungen und Lähmungen. Die repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS) ist ein nicht-invasives Verfahren, das tiefer liegende Muskelstrukturen schmerzfrei stimulieren soll.

Im Gegensatz zur neuromuskulären elektrischen Stimulation (NMES) generiert die rPMS propriozeptive Informationen während der Muskelkontraktion. Dies soll die Plastizität des Gehirns positiv beeinflussen und das sensomotorische System verbessern.

Der vorliegende Cochrane Review untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit der rPMS zur Verbesserung der Alltagsaktivitäten und funktionellen Fähigkeiten bei Menschen nach einem Schlaganfall. Die Auswertung basiert auf vier Studien mit insgesamt 139 Teilnehmern.

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💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass die rPMS nach einem Schlaganfall derzeit nicht für den routinemäßigen klinischen Einsatz empfohlen wird. Die bisherige Evidenzqualität ist aufgrund kleiner Stichprobengrößen zu niedrig, um einen sicheren klinischen Nutzen für Alltagsaktivitäten oder motorische Funktionen zu belegen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review gibt es derzeit keine ausreichende Evidenz, dass die rPMS die Alltagsaktivitäten oder die Muskelfunktion nach einem Schlaganfall signifikant verbessert. Ein routinemäßiger Einsatz wird daher nicht unterstützt.

Der Review beschreibt die repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS) als ein schmerzfreies Verfahren. Es ermöglicht die Stimulation tiefer Muskelstrukturen, ohne dass Elektroden auf der Haut platziert werden müssen.

Die Datenlage ist hierzu uneindeutig. Eine Studie im Review zeigte eine leichte Verringerung der Spastik im Ellenbogen, die Gesamtqualität der Evidenz wird jedoch als niedrig eingestuft.

Laut Review ist die rPMS bei Vorhandensein von implantierten medizinischen Geräten kontraindiziert. Dazu zählen beispielsweise Herzschrittmacher oder tiefe Hirnstimulatoren.

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Quelle: Cochrane Review: Repetitive peripheral magnetic stimulation for impairment and disability in people after stroke (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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