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CRPS (Typ I & II): Physiotherapie und Schmerztherapie

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist eine schmerzhafte und einschränkende Erkrankung, die typischerweise nach einem Trauma oder einer Operation auftritt. Es wird zwischen Typ I (ohne spezifische Nervenläsion) und Typ II (mit identifizierbarer Nervenläsion) unterschieden.

Klinische Leitlinien empfehlen in der Regel eine Vielzahl von physiotherapeutischen Interventionen als Teil einer multimodalen Behandlung. Dazu gehören unter anderem Bewegungstherapie, Elektrotherapie, Spiegeltherapie und Schmerzmanagement.

Dieser systematische Cochrane Review aus dem Jahr 2022 untersucht die Wirksamkeit dieser physiotherapeutischen Maßnahmen bei Erwachsenen mit CRPS. Ziel war es, die Effekte auf Schmerzen und Behinderungen zu bewerten.

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💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass die Evidenz für alle physiotherapeutischen Maßnahmen bei CRPS von sehr niedriger Qualität ist. Es wird darauf hingewiesen, dass in der Praxis häufig eine multimodale, individuell angepasste Therapie notwendig ist. Dabei sollte transparent kommuniziert werden, dass belastbare Daten zur Überlegenheit einzelner Methoden derzeit fehlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review lässt sich derzeit keine einzelne physiotherapeutische Maßnahme als überlegen identifizieren. Die Evidenz für alle untersuchten Methoden, einschließlich Spiegeltherapie und Elektrotherapie, wird als sehr unsicher eingestuft.

Der Review fand fast ausschließlich Studien zu CRPS Typ I. Für CRPS Typ II lag nur eine einzige kleine Studie vor, weshalb keine spezifischen Aussagen zur Wirksamkeit bei diesem Subtyp getroffen werden können.

Die eingeschlossenen Studien berichteten nur sehr selten über unerwünschte Ereignisse. Aufgrund der mangelhaften Datenlage ist es laut den Autoren unklar, ob und in welchem Ausmaß physiotherapeutische Interventionen Nebenwirkungen verursachen.

Obwohl die wissenschaftliche Evidenz sehr unsicher ist, empfehlen klinische Leitlinien Physiotherapie weiterhin als Kernbestandteil der Behandlung. Dies beruht auf klinischer Erfahrung und dem Fehlen besserer, risikoarmer Alternativen.

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Quelle: Cochrane Review: Physiotherapy for pain and disability in adults with complex regional pain syndrome (CRPS) types I and II (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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