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Zinksupplementierung Frühgeborene: Mortalität, Wachstum

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für das Wachstum, die Zelldifferenzierung und die Immunfunktion von entscheidender Bedeutung ist. Frühgeborene und Säuglinge mit niedrigem Geburtsgewicht weisen von Geburt an geringe Zinkspeicher auf.

Dies liegt daran, dass etwa 60 Prozent der Zinkakkumulation erst im letzten Trimenon der Schwangerschaft über die Plazenta stattfinden. In der postnatalen Phase des raschen Wachstums besteht daher ein erhöhtes Risiko für einen symptomatischen oder subklinischen Zinkmangel.

Ein Mangel kann sich durch Gedeihstörungen, Dermatitis und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit äußern. Der vorliegende Cochrane Review (2021) untersucht, ob eine enterale Zinkgabe diese Risiken bei Frühgeborenen minimieren kann.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der enteralen Zinksupplementierung von Frühgeborenen wird ein sorgfältiges Monitoring des Mikronährstoffhaushalts als wichtig erachtet. Da Zink die enterale Aufnahme von Kupfer und Eisen kompetitiv hemmen kann, ist bei einer längerfristigen Gabe über den empfohlenen Tagesbedarf hinaus ein Augenmerk auf den Kupfer- und Eisenstatus relevant.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Meta-Analyse hat die enterale Zinkgabe wahrscheinlich keinen signifikanten Effekt auf die Inzidenz der NEC. Die Evidenz für diesen Endpunkt wird als niedrig eingestuft.

Der Review zeigt, dass eine Zinksupplementierung die Gewichtszunahme und das Längenwachstum wahrscheinlich moderat verbessert. Auf das Kopfwachstum konnte hingegen kein relevanter Einfluss nachgewiesen werden.

Aktuell fehlen Daten aus randomisierten kontrollierten Studien, um den Effekt auf die neurologische Langzeitentwicklung im Alter von 18 bis 24 Monaten zu beurteilen. Der Review betont hier den Bedarf an weiteren Forschungsarbeiten.

Die Intervention gilt als relativ sicher, und es wurden keine vermehrten Raten an Erbrechen beobachtet. Es besteht jedoch das theoretische Risiko einer verminderten Kupfer- und Eisenresorption bei hohen Zinkdosen.

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Quelle: Cochrane Review: Enteral zinc supplementation for prevention of morbidity and mortality in preterm neonates (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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