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Angststörungen im Alter: KVT-Wirksamkeit und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Angststörungen sind bei älteren Erwachsenen (über 55 Jahre) häufig und gehen oft mit körperlichen Beschwerden sowie depressiven Begleiterkrankungen einher. Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt bei jüngeren Erwachsenen als Goldstandard in der Behandlung.

Es war bisher unklar, ob diese positiven Effekte der KVT auch auf ältere Menschen übertragbar sind. Ein aktueller Cochrane Review aus dem Jahr 2024 untersucht daher die Wirksamkeit der KVT und sogenannter Dritte-Welle-Verfahren bei dieser Altersgruppe.

Die Meta-Analyse schließt 21 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1234 Teilnehmenden ein. Der Fokus liegt primär auf dem Vergleich zwischen KVT und einer Minimalversorgung (z. B. Warteliste oder Standardversorgung).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review weist darauf hin, dass Angststörungen bei älteren Menschen oft unterdiagnostiziert bleiben, da körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen können. Es wird betont, dass ein höheres Alter kein Hindernis für eine effektive psychologische Behandlung darstellt. Die KVT wird als valide und gut tolerierte Therapieoption für diese Altersgruppe beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review führt die KVT bei Menschen über 55 Jahren kurzfristig zu einer leichten bis moderaten Reduktion der Angstsymptome. Langfristige Effekte nach drei bis sechs Monaten sind jedoch weniger eindeutig belegt.

Der Review liefert hierzu nur begrenzte Daten, primär zur posttraumatischen Belastungsstörung. Bei diesen Vergleichen zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen der KVT und anderen psychologischen Verfahren.

Die Meta-Analyse fand keinen signifikanten Unterschied in der Wirksamkeit zwischen altersangepassten und nicht-angepassten KVT-Interventionen. Es wird jedoch hervorgehoben, dass eine Personalisierung der Therapie auf individuelle Lebensumstände sinnvoll ist.

Der Review berichtet von einer durchschnittlichen Abbruchrate von etwa 20 Prozent bei älteren Erwachsenen. Dies wird als akzeptabel eingestuft und liegt etwas unter den Raten, die bei jüngeren Erwachsenen beobachtet werden.

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Quelle: Cochrane Review: Cognitive behavioural therapy and third-wave approaches for anxiety and related disorders in older people (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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