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Psychotherapie bei Demenz und MCI: Therapieempfehlungen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Depressionen und Angstzustände treten bei Menschen mit Demenz und leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) sehr häufig auf. Pharmakologische Behandlungen sind in dieser Patientengruppe oft wenig wirksam und mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden.

Daher empfehlen klinische Leitlinien in der Regel psychologische Behandlungsmaßnahmen als Therapie der ersten Wahl. Dieser Cochrane Review untersucht die Wirksamkeit verschiedener psychologischer Ansätze zur Reduktion von Depressions- und Angstsymptomen.

Zu den untersuchten Interventionen gehören kognitive Verhaltenstherapien (CBT), unterstützende und beratende Gesprächstherapien sowie achtsamkeitsbasierte und interpersonelle Ansätze. Die Evidenz basiert auf 29 randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 2599 Teilnehmenden.

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💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass kognitive Verhaltenstherapien bei Demenz und MCI trotz der geringen Effektstärken ermutigend sind, insbesondere da medikamentöse Therapien oft unwirksam sind und Schadenspotenzial bergen. Es wird hervorgehoben, dass die stärkste Evidenz für Menschen mit leichter Demenz im ambulanten Setting vorliegt.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass kognitive Verhaltenstherapien depressive Symptome bei Demenz und MCI wahrscheinlich leicht reduzieren. Unterstützende Gesprächstherapien haben hingegen vermutlich keinen signifikanten Effekt auf die Depression.

Laut Review verbessern sowohl CBT-basierte Ansätze als auch unterstützende und beratende Interventionen wahrscheinlich die Lebensqualität der Betroffenen. Die Evidenz für diesen positiven Effekt wird als moderat eingestuft.

Die Auswirkungen von psychologischen Behandlungen auf Angstsymptome bei Demenz und MCI sind laut Review sehr unsicher. Es gibt derzeit nicht genügend qualitativ hochwertige Evidenz, um hierzu eine verlässliche Aussage zu treffen.

Der Review stellt fest, dass Informationen zu unerwünschten Wirkungen in den eingeschlossenen Studien kaum berichtet wurden. Daher kann derzeit keine sichere Aussage über mögliche negative Effekte der psychologischen Interventionen getroffen werden.

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Quelle: Cochrane Review: Psychological treatments for depression and anxiety in dementia and mild cognitive impairment (Cochrane, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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