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Morbus Crohn: Remissionserhalt mit Anti-IL-12/23p40

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ustekinumab und Briakinumab sind monoklonale Antikörper, die gegen die p40-Untereinheit der Interleukine 12 und 23 (IL-12/23p40) gerichtet sind. Diese Zytokine spielen eine wesentliche Rolle in der Pathogenese von Morbus Crohn.

Ein signifikanter Anteil der an Morbus Crohn erkrankten Personen spricht nicht auf konventionelle Therapien oder Biologika wie Infliximab an. Zudem können unter diesen Behandlungen erhebliche unerwünschte Ereignisse auftreten.

Für diese Personengruppe stellen Anti-IL-12/23p40-Antikörper eine mögliche therapeutische Alternative dar. Der vorliegende Cochrane Review untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Antikörper für den Erhalt der klinischen Remission.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass Ustekinumab eine effektive und sichere Erhaltungstherapie bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn darstellt, insbesondere wenn andere Biologika versagt haben. Es wird darauf hingewiesen, dass die häufigsten Gründe für einen Studienabbruch unter Ustekinumab auf eine Verschlechterung des Morbus Crohn selbst zurückzuführen waren und nicht auf primäre Medikamentennebenwirkungen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review ist Ustekinumab wahrscheinlich wirksam, um die klinische Remission und Response bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn aufrechtzuerhalten. Die Evidenzqualität hierfür wird als moderat eingestuft.

Der Review zeigt mit hoher bis moderater Evidenz, dass Ustekinumab im Vergleich zu Placebo das Risiko für unerwünschte oder schwere unerwünschte Ereignisse nicht erhöht.

Die Evidenz zu Briakinumab ist laut Review sehr unsicher. Da der Hersteller die Produktion des Medikaments eingestellt hat, spielt es in der klinischen Praxis und künftigen Forschung keine Rolle mehr.

Zu den häufigsten berichteten Ereignissen in den Studien zählten Infektionen, Reaktionen an der Einstichstelle, Bauchschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen.

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Quelle: Cochrane Review: Anti-IL-12/23p40 antibodies for maintenance of remission in Crohn's disease (Cochrane, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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