Cladribin (Mavenclad): Hepatotoxizität und Monitoring
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf einer Drug Safety Mail (2022-07) der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ).
Cladribin-Tabletten (Mavenclad) sind zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmiger Multipler Sklerose zugelassen.
Aus den verfügbaren Daten ergab sich ein Zusammenhang zwischen der Behandlung mit Cladribin und teilweise schwerwiegenden Leberschäden. Die meisten dieser Fälle traten innerhalb von acht Wochen nach der ersten Einnahmephase auf.
Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden die Produktinformationen sowie das zugehörige Schulungsmaterial für das Medikament entsprechend aktualisiert.
💡Praxis-Tipp
Besondere Aufmerksamkeit ist in den ersten Wochen der Therapie geboten, da die meisten Fälle von Leberschäden laut AkdÄ innerhalb von acht Wochen nach der ersten Einnahmephase auftreten. Es wird empfohlen, in diesem Zeitraum besonders auf klinische Zeichen einer Hepatotoxizität zu achten und die Laborwerte entsprechend zu kontrollieren.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ treten die meisten Fälle von Leberschäden innerhalb von acht Wochen nach der ersten Einnahmephase auf.
Vor Beginn der Einnahmephasen in Jahr 1 und Jahr 2 wird die Bestimmung von Serum-Aminotransferase, alkalischer Phosphatase und Gesamt-Bilirubin empfohlen.
Die AkdÄ empfiehlt, die Einnahme der Cladribin-Tabletten bei Entwicklung einer Leberschädigung zu unterbrechen oder ganz abzubrechen.
Das Medikament ist zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmiger Multipler Sklerose zugelassen.
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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Mavenclad® (Cladribin-Tabletten) (AkdÄ, 2022). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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