Atemwegsmanagement: Algorithmen, RSI und Extubation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Sicherung der Atemwege ist eine Kernkompetenz in der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin. Ohne offene Atemwege ist keine Oxygenierung möglich. Die vorliegende S1-Leitlinie der AWMF (2023) dient als Entscheidungshilfe für eine optimale Patientenversorgung und standardisiert das Vorgehen in kritischen Situationen.

Unter dem Begriff des schwierigen Atemwegs werden Probleme zusammengefasst, die während der Atemwegssicherung auftreten können. Dies umfasst die erschwerte Maskenbeatmung, die schwierige Platzierung supraglottischer Atemwegshilfen (SGA) sowie die erschwerte Laryngoskopie und Intubation.

Die Inzidenz einer erschwerten Maskenbeatmung liegt bei etwa 6 Prozent, während eine unerwartete Situation mit unmöglicher Beatmung und Intubation sehr selten auftritt. Die Leitlinie betont die Wichtigkeit einer strukturierten präoperativen Evaluation, um Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren und Komplikationen zu vermeiden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt ausdrücklich davor, aus vermeintlichen Sicherheitsbedenken eine indizierte Koniotomie in einer "cannot ventilate, cannot oxygenate"-Situation zu unterlassen. Es wird betont, dass das Zögern bei der Etablierung eines chirurgischen Atemwegs zu fataleren Konsequenzen wie hypoxischen Hirnschäden oder dem Tod führt als die Invasivität des Eingriffs selbst. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Anzahl der direkten Laryngoskopieversuche strikt auf maximal zwei limitiert werden soll.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt bei spontan atmenden Patienten eine Präoxygenierung über 3 bis 4 Minuten mit 100 Prozent Sauerstoff und 10 Litern Frischgasfluss. Alternativ können acht tiefe Atemzüge innerhalb von maximal 60 Sekunden durchgeführt werden.

Es wird primär der Einsatz eines Videolaryngoskops mit Macintosh-Spatel empfohlen. Bei der Verwendung von hyperangulierten Spateln soll zwingend ein Führungsstab genutzt werden, da der Tubus in einem steilen Winkel vorgeschoben werden muss.

Bei einem erwartet schwierigen Atemweg und vorliegenden Prädiktoren für eine schwierige Maskenbeatmung oder Intubation soll die Atemwegssicherung unter Erhalt der Spontanatmung erfolgen. Den höchsten Stellenwert hat hierbei die flexible endoskopische Wachintubation.

Es wird empfohlen, den Cuffdruck bei supraglottischen Atemwegshilfen nach der Platzierung zu messen. Dieser soll einen Wert von 60 cmH2O nicht überschreiten, um Atemwegsverletzungen und Schwellungen zu vermeiden.

Nach maximal zwei erfolglosen direkten Laryngoskopieversuchen soll laut Leitlinie auf alternative Verfahren wie die Videolaryngoskopie oder supraglottische Atemwegshilfen der zweiten Generation gewechselt werden. Bei unmöglicher Oxygenierung muss unverzüglich Hilfe gerufen und eine Koniotomie vorbereitet werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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