Asthma bronchiale: Diagnostik und Stufentherapie 2024

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: GINA (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die GINA-Leitlinie 2024 aktualisiert die globale Strategie für das Management und die Prävention von Asthma. Asthma ist eine heterogene Erkrankung, die durch chronische Atemwegsentzündungen und variable exspiratorische Atemflusslimitierungen gekennzeichnet ist.

Das übergeordnete Ziel der Behandlung besteht darin, eine langfristige Symptomkontrolle zu erreichen und das Risiko für Exazerbationen zu minimieren. Dabei wird eine personalisierte, kontrollbasierte Strategie empfohlen.

Die Leitlinie betont, dass der Begriff des leichten Asthmas in der klinischen Praxis vermieden werden sollte. Auch Patienten mit seltenen Symptomen haben ein Risiko für schwere Exazerbationen, welches durch eine adäquate Therapie gesenkt werden kann.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass der Begriff des leichten Asthmas irreführend sein kann, da auch Patienten mit seltenen Symptomen ein hohes Risiko für lebensbedrohliche Exazerbationen aufweisen. Es wird empfohlen, bei jedem Patienten unabhängig von der Symptomhäufigkeit eine ICS-haltige Therapie zu etablieren und auf eine reine SABA-Bedarfsmedikation zu verzichten. Zudem wird angeraten, vor jeder Therapieeskalation zunächst die Inhalationstechnik und die Therapieadhärenz zu überprüfen.

Häufig gestellte Fragen

Die Diagnose wird durch die Anamnese typischer variabler Atembeschwerden und den objektiven Nachweis einer variablen exspiratorischen Atemflusslimitierung gestellt. Hierfür wird primär die Spirometrie mit Reversibilitätstestung empfohlen.

Die Leitlinie warnt davor, dass eine SABA-Monotherapie das Risiko für schwere Exazerbationen und asthmabedingte Todesfälle erhöht. Es wird stattdessen eine ICS-haltige Therapie für alle Patienten empfohlen.

MART steht für Maintenance-and-Reliever Therapy. Dabei wird laut Leitlinie ein Kombinationsinhalator mit ICS und Formoterol sowohl für die tägliche Erhaltungstherapie als auch zur Linderung akuter Symptome eingesetzt.

Für Erwachsene und Jugendliche wird eine maximale Tagesdosis von 72 mcg Formoterol empfohlen, was 12 Hüben bei einer Dosierung von 200/6 mcg entspricht. Die meisten Patienten benötigen jedoch deutlich weniger Hübe.

Eine Überweisung wird empfohlen, wenn die Diagnose unklar ist, häufige Exazerbationen auftreten oder die Symptome trotz einer hochdosierten ICS-LABA-Therapie unkontrolliert bleiben. Dies gilt insbesondere für Patienten auf den Therapiestufen 4 oder 5.

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Quelle: GINA 2024 Report: Global Strategy for Asthma Management and Prevention (GINA, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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