Aortendissektion Typ A: Diagnostik & operative Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie behandelt die thorakale Aortendissektion vom Typ A, welche als herzchirurgischer Notfall mit einer Mortalität von 1 bis 2 % pro Stunde ab dem Akutereignis einhergeht. Definiert wird sie als Disruption der Tunica media mit Beteiligung der Aorta ascendens gemäß der Stanford-Klassifikation.

Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen neben der arteriellen Hypertonie vor allem angeborene Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom, eine bikuspide Aortenklappe sowie familiäre Häufungen. Der reine Aortendurchmesser ist laut Leitlinie allein nicht ausreichend, um das Risiko für ein Akutereignis sicher abzuschätzen.

Das klinische Leitsymptom ist ein akuter, stechender und oft wandernder Thoraxschmerz. Zudem können durch die Dissektion verschiedene Malperfusionssyndrome entstehen, die von koronaren Ischämien bis hin zu zerebralen, spinalen oder viszeralen Ausfällen reichen.

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💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fallstrick in der Praxis ist die Fehlinterpretation einer koronaren Malperfusion als klassischer ST-Hebungsinfarkt. Die Leitlinie warnt davor, in solchen Fällen primär eine Herzkatheteruntersuchung durchzuführen, da dies die lebensrettende Diagnose verzögert und mit hohen Risiken verbunden ist. Es wird stattdessen empfohlen, bei stechenden, wandernden Thoraxschmerzen immer differentialdiagnostisch an eine Dissektion zu denken und primär eine CTA oder TTE zu veranlassen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie beträgt die Mortalität ab dem Zeitpunkt des Akutereignisses 1 bis 2 % pro Stunde. Daher stellt die Erkrankung einen absoluten herzchirurgischen Notfall dar, der umgehend operiert werden soll.

Ein unauffälliges transthorakales Echokardiogramm (TTE) schließt das Vorliegen einer akuten Typ-A-Dissektion nicht aus. Die Leitlinie empfiehlt bei stabilen Patienten zur Diagnosesicherung eine EKG-getriggerte CTA der gesamten Aorta.

Die Bestimmung des D-Dimer-Wertes im Serum wird bei unklarer Diagnose innerhalb der ersten 24 Stunden empfohlen. Ein Wert von unter 0,1 µg/ml schließt eine akute Aortendissektion mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.

Zur Prophylaxe einer Aneurysmabildung der disseziierten Aorta wird eine konsequente Blutdruckeinstellung empfohlen. Als Grundpfeiler dieser Therapie nennt die Leitlinie den Einsatz von Betablockern.

Eine sofortige Operation kann laut Leitlinie zurückgestellt werden, wenn bereits schwere neurologische Schäden im CT sichtbar sind. Auch bei schweren viszeralen Malperfusionssyndromen kann zunächst eine kathetergestützte Intervention zur Behebung der Ischämie sinnvoll sein.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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