Amitriptylin: Dosierung und Umstellung (Salz zu Base)
Hintergrund
Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum. Laut dem Informationsbrief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist das Präparat Amitriptylin-neuraxpharm zur Behandlung von depressiven Erkrankungen, neuropathischen Schmerzen und chronischen Spannungskopfschmerzen indiziert. Zudem wird es zur Prophylaxe von Migräne bei Erwachsenen eingesetzt.
Aus Gründen der Arzneimitteltherapiesicherheit erfolgt ab Ende August 2023 eine schrittweise Umstellung der Bezeichnungen für dieses Arzneimittel in allen Stärken. Ziel dieser Maßnahme ist die Verringerung des Risikos für Medikationsfehler durch abweichende Dosierungsangaben.
Die Umbenennung führt zu einer Harmonisierung der Bezeichnungen auf dem Markt. Die meisten vergleichbaren Präparate geben bereits den Gehalt der Base anstelle des Salzes an.
💡Praxis-Tipp
Es wird darauf hingewiesen, dass sich durch die neuen Bezeichnungen (z. B. 88,38 mg statt 100 mg) die tatsächliche Wirkstoffmenge in der Tablette nicht ändert. Bei der Verordnung und Abgabe ist zu berücksichtigen, dass es sich lediglich um eine formale Umbenennung von der Salz- auf die Basen-Deklaration handelt, um Dosierungsfehler im Vergleich zu anderen Marktpräparaten zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ erfolgt die Umbenennung aus Gründen der Arzneimitteltherapiesicherheit. Durch die Angabe der Base statt des Salzes wird die Bezeichnung an andere Marktpräparate angeglichen, was das Risiko für Medikationsfehler senken soll.
Der Informationsbrief stellt klar, dass sich lediglich die Bezugsgröße der Bezeichnung ändert. Eine alte 100-mg-Tablette (Salz) enthält exakt die gleiche Wirkstoffmenge wie die neue 88,38-mg-Tablette (Base).
Ja, die AkdÄ weist darauf hin, dass Produkte mit der alten Bezeichnung weiterhin abgegeben werden dürfen. Sie können bis zum Erreichen des aufgedruckten Verfallsdatums aufgebraucht werden.
Gemäß dem Informationsbrief ist das Präparat bei Erwachsenen zur Behandlung von depressiven Erkrankungen, neuropathischen Schmerzen und chronischen Spannungskopfschmerzen indiziert. Zudem ist es zur Migräneprophylaxe zugelassen.
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Quelle: AkdÄ: Informationsbrief zu Amitriptylin-neuraxpharm® (alle Stärken): Änderung der Bezeichnungen (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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