AMTS und Patientensicherheit: AkdÄ Kongress 2024

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdAe|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Text basiert auf dem Abstractband zum 6. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie, herausgegeben von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) im Oktober 2024. Im Fokus steht die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Laut Text werden darunter alle Maßnahmen verstanden, die den Medikationsprozess optimieren, Medikationsfehler minimieren und somit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten während der Arzneimitteltherapie reduzieren. Schwerpunkte der vorgestellten wissenschaftlichen Arbeiten sind unter anderem die Stärkung der Patientenrolle, die interprofessionelle Zusammenarbeit, das Schnittstellenmanagement und die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Empfehlungen

Stärkung der Patientenrolle

Gemäß den Kongressbeiträgen ist eine adressatengerechte Aufklärung über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) und das Meldewesen für Fachkreise und Patienten anzustreben. Bei der Behandlung der Schizophrenie wird laut Leitlinientext ein wertschätzender Vertrauensaufbau zur Förderung der Therapieakzeptanz empfohlen.

Interprofessionelle Zusammenarbeit und Stationsapotheker

Mehrere Studien des Abstractbandes belegen den Nutzen von Stationsapothekern. Laut den zitierten DIVI-Empfehlungen sollten Apotheker fester Bestandteil des intensivmedizinischen Teams sein, da sie arzneimittelbezogene Probleme reduzieren und zur Kostensenkung beitragen können.

Schnittstellenmanagement

Die strukturierte Erfassung der Hausmedikation bei Krankenhausaufnahme wird als essenziell für die AMTS beschrieben. Laut Text wird die Durchführung einer standardisierten Best Possible Medication History (BPMH) empfohlen, um Abweichungen zu minimieren.

Hochrisikoprozesse

Für den Operationssaal wird dringend empfohlen, eine Doppelkontrolle zwischen Bereitstellung und Verabreichung von Parenteralia zu integrieren. Zudem wird laut Text die Erstellung von krankenhausspezifischen Hochrisikoarzneimittellisten (High-Alert Medications) angeraten.

Spezifische Therapien

Bei oralen Antitumortherapien wird auf Basis des AMBORA-Konzepts eine interprofessionelle Therapiebegleitung empfohlen. Unter Psychopharmakotherapie wird laut einer Studie eine leitlinienbasierte, apothekergestützte Überwachung der QTc-Zeit empfohlen.

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💡Praxis-Tipp

Laut den vorgestellten Studienbeiträgen wird empfohlen, an Sektorenschnittstellen wie der Krankenhausaufnahme eine strukturierte Arzneimittelanamnese unter Einbezug verschiedener Quellen (wie dem Bundeseinheitlichen Medikationsplan) durchzuführen, um arzneimittelbezogene Probleme frühzeitig zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Kongressband zielt die AMTS darauf ab, den Medikationsprozess zu optimieren, Medikationsfehler zu minimieren und vermeidbare Risiken für Patienten während der Therapie zu reduzieren.

Gemäß den Projekten reduzieren Stationsapotheker arzneimittelbezogene Probleme signifikant, verbessern die AMTS auf Intensivstationen und können durch Fehlervermeidung Behandlungskosten senken.

Das im Text beschriebene AMBORA-Konzept zeigt, dass eine klinisch-pharmakologische und pharmazeutische Therapiebegleitung Medikationsfehler und Nebenwirkungen deutlich reduzieren kann.

Es wird laut Text dringend empfohlen, eine Doppelkontrolle (Vier-Augen-Prinzip) zwischen der Bereitstellung und der Verabreichung von Parenteralia zu etablieren.

Quelle: AkdAe AVP Arzneiverordnung in der Praxis 2024/03 (AkdAe). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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