Carbamazepin (Tegretal): Kontraindikation Neugeborene

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2026 informiert über eine wichtige Einschränkung bei der Anwendung von Tegretal (Carbamazepin) 100 mg/5 ml Suspension. Diese Zusammenfassung basiert auf der offiziellen Sicherheitswarnung.

Carbamazepin ist ein Antikonvulsivum, das unter anderem zur Behandlung von Epilepsie, einschließlich generalisierter tonisch-klonischer und partieller Anfälle, eingesetzt wird. Die flüssige Darreichungsform enthält den Hilfsstoff Propylenglykol.

Bei sehr jungen Kindern kann die Metabolisierung von Propylenglykol eingeschränkt sein. Laut Mitteilung überschreitet die Konzentration dieses Hilfsstoffs in der Suspension den empfohlenen Grenzwert für diese Altersgruppe deutlich.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von flüssigen Arzneimitteln für Neugeborene wird empfohlen, stets auf potenziell toxische Hilfsstoffe wie Propylenglykol zu achten. Laut Rote-Hand-Brief ist bei einer zwingend notwendigen Gabe von Tegretal-Suspension in dieser Altersgruppe die Überwachung der osmotischen Lücke und der Anionenlücke essenziell, um eine beginnende Intoxikation frühzeitig zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief überschreitet der Gehalt des Hilfsstoffs Propylenglykol in der Suspension den empfohlenen Grenzwert für diese Altersgruppe. Dies kann zu schweren Nebenwirkungen wie metabolischer Azidose oder Nierenversagen führen.

Die Anwendung ist bei reifgeborenen Neugeborenen bis zu einem Alter von 4 Wochen kontraindiziert. Bei Frühgeborenen gilt die Einschränkung bis zu einem Alter von 44 Wochen nach der letzten Menstruation der Mutter.

Wenn keine Alternativen bestehen und der Nutzen überwiegt, wird eine strenge medizinische Überwachung empfohlen. Das Dokument rät in diesem Fall zur regelmäßigen Messung der osmotischen Lücke und/oder der Anionenlücke.

Es wird vor der gleichzeitigen Gabe von anderen propylenglykolhaltigen Arzneimitteln gewarnt. Auch die Kombination mit Substraten der Alkoholdehydrogenase erhöht das Risiko einer Toxizität.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Tegretal Suspension (Carbamazepin): Einschränkung der Anwendung bei Neugeborenen, da die Konzentration des Hilfsstoffs (AkdÄ, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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