Leqvio (Inclisiran) Injektionsprobleme: AkdÄ Warnung
Hintergrund
Inclisiran (Leqvio®) ist ein Arzneimittel, das zur Behandlung von verschiedenen Fettstoffwechselstörungen eingesetzt wird. Es wird als subkutane Injektion mittels einer Fertigspritze verabreicht.
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) veröffentlichte im Dezember 2023 eine Drug Safety Mail zu diesem Medikament. Hintergrund sind Reklamationen beim Hersteller über Schwierigkeiten bei der Injektion.
Konkret wurde berichtet, dass sich der Spritzenkolben in einigen Fällen nicht bewegen ließ, wodurch die Injektion nicht durchgeführt werden konnte. Laut AkdÄ tritt dieses Problem in der Europäischen Union jedoch selten auf, mit einer Häufigkeit von etwa 0,01 Prozent.
Empfehlungen
Die AkdÄ formuliert folgende Hinweise zur korrekten Vorbereitung und Durchführung der Injektion von Leqvio®:
Vorbereitung der Injektion
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Die Nadelkappe der Fertigspritze darf erst unmittelbar vor der geplanten Injektion entfernt werden.
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Ein vorzeitiges Entfernen der Kappe kann laut AkdÄ in seltenen Fällen dazu führen, dass das Arzneimittel austrocknet.
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Dies kann in der Folge eine Verstopfung der Nadel verursachen.
Vorgehen bei blockierter Spritze
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Wenn sich der Kolben nach dem Einstechen der Nadel in die Haut nicht herunterdrücken lässt, wird die Verwendung einer neuen Fertigspritze empfohlen.
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Die AkdÄ betont, dass durch dieses Problem kein klinisch relevantes Risiko für die Patienten besteht.
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Betroffene und unbrauchbare Spritzen werden vom Hersteller ersetzt.
💡Praxis-Tipp
Die Nadelkappe von Leqvio®-Fertigspritzen sollte strikt erst unmittelbar vor der Injektion entfernt werden, um ein Austrocknen der Lösung und eine Blockade der Nadel zu verhindern. Lässt sich der Kolben nach dem Einstechen nicht bewegen, wird der sofortige Wechsel auf eine neue Spritze empfohlen, da der Hersteller defekte Exemplare ersetzt.
Häufig gestellte Fragen
Laut AkdÄ kann ein vorzeitiges Entfernen der Nadelkappe dazu führen, dass das Arzneimittel an der Luft austrocknet. Dies verursacht eine Verstopfung der Nadel, wodurch sich der Spritzenkolben nicht mehr bewegen lässt.
Die AkdÄ empfiehlt, die Nadelkappe der Fertigspritze erst unmittelbar vor der eigentlichen Injektion abzuziehen. Dadurch wird das Risiko einer Nadelverstopfung minimiert.
Wenn sich der Kolben nach dem Einstechen nicht herunterdrücken lässt, wird laut AkdÄ die Verwendung einer neuen Fertigspritze empfohlen. Der Hersteller ersetzt die betroffenen Spritzen, und es besteht kein klinisch relevantes Risiko für den Patienten.
Gemäß den Informationen der AkdÄ tritt das Problem der blockierten Spritzen in der Europäischen Union selten auf. Die Häufigkeit wird mit etwa 0,01 Prozent angegeben.
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Quelle: AkdÄ: Information zu Leqvio® (Inclisiran): Vorbereitung der Injektion (AkdÄ, 2023). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.