Dupilumab: Therapie von Konjunktivitis und Keratitis
Hintergrund
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) informiert in einer Drug Safety Mail über das Risiko von Nebenwirkungen am Auge durch die Therapie mit Dupilumab. Diese Zusammenfassung basiert auf der kurzen Sicherheitswarnung aus dem Jahr 2022, welche sich auf Empfehlungen der britischen Arzneimittelbehörde (MHRA) stützt.
Dupilumab ist für Patienten ab sechs Jahren zur Behandlung der atopischen Dermatitis und von Asthma zugelassen. Eine weitere Indikation stellt die chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen dar.
Laut Fachinformation sind von Konjunktivitis- und Keratitis-bezogenen Reaktionen vor allem Patienten betroffen, die wegen einer atopischen Dermatitis behandelt werden.
💡Praxis-Tipp
Die Sicherheitswarnung betont, dass insbesondere Patienten mit atopischer Dermatitis ein erhöhtes Risiko für Konjunktivitis- und Keratitis-bezogene Reaktionen unter Dupilumab aufweisen. Es wird zu besonderer Wachsamkeit bezüglich neu auftretender Augensymptome bei dieser Patientengruppe geraten, um frühzeitig eine augenärztliche Abklärung zu veranlassen.
Häufig gestellte Fragen
Gemäß der AkdÄ-Sicherheitswarnung treten häufig allergische Konjunktivitiden auf. Gelegentlich kommt es zu Keratitis, Blepharitis, Augenjucken und trockenen Augen, während eine ulzerative Keratitis selten beobachtet wird.
Laut Fachinformation sind vor allem Patienten von Konjunktivitis- und Keratitis-bezogenen Reaktionen betroffen, die Dupilumab zur Behandlung einer atopischen Dermatitis erhalten.
Die Empfehlung lautet, derartige Symptome umgehend abzuklären und gegebenenfalls eine augenärztliche Untersuchung zu initiieren. Patienten sollen angewiesen werden, keine eigenständige Behandlung zu beginnen.
Eine dringende ärztliche Abklärung wird empfohlen, wenn plötzliche Änderungen des Sehvermögens auftreten. Auch bei erheblichen, anhaltenden Augenschmerzen ist laut AkdÄ ein sofortiges Handeln indiziert.
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Quelle: AkdÄ: Information zu Dupilumab: Risiko von Nebenwirkungen am Auge (AkdÄ, 2022). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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