Zahnloser Oberkiefer: Implantatanzahl und Versorgung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Versorgung des zahnlosen Oberkiefers stellt im zahnärztlichen Alltag eine häufige Herausforderung dar. Konventionelle Totalprothesen gehen oft mit einem unbefriedigenden Kauvermögen, Sprechproblemen und psychischen Belastungen einher.

Enossale Zahnimplantate bieten eine Möglichkeit, den Kaukomfort und das Sicherheitsgefühl der Betroffenen deutlich zu steigern. Die vorliegende AWMF-Leitlinie fasst den aktuellen Wissensstand zur festsitzenden und herausnehmbaren implantatprothetischen Rehabilitation zusammen.

Ziel ist es, durch evidenzbasierte Entscheidungshilfen eine hohe Implantatüberlebensrate sowie eine Reduktion von Komplikationen zu gewährleisten. Dabei stehen die Patientenzufriedenheit und die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität im Fokus.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist bei festsitzenden, kieferüberspannenden Restaurationen (Full-Arch) zwingend auf eine sichere Abnehmbarkeit zu achten. Es wird empfohlen, diese Konstruktionen nach Möglichkeit zu verschrauben statt zu zementieren, um bei biologischen oder technischen Komplikationen wie Periimplantitis oder Chipping eine problemlose Wiedereingliederung zu gewährleisten.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt, für den zahnlosen Oberkiefer mindestens vier Implantate zu planen. Weniger als vier Implantate sollen aufgrund eines massiv erhöhten Verlustrisikos nicht eingesetzt werden.

Eine Sofortbelastung von vier oder mehr Implantaten mit einer provisorischen festsitzenden Restauration ist laut Leitlinie möglich. Voraussetzung hierfür sind eine ausreichende Primärstabilität und ein ausreichendes Unterstützungspolygon bei strenger Indikationsstellung.

Bei stark angulierten Implantaten wird die Verwendung von individuell hergestellten Stegen oder Doppelkronen empfohlen. Druckknopfelemente sollten in diesen Fällen nur genutzt werden, wenn sie eine physikalische Angulationskompensation ermöglichen.

Es wird ein regelmäßiges Nachsorgeintervall von 3 bis 12 Monaten empfohlen. Die genaue Frequenz richtet sich nach der individuellen Adhärenz und den Risikofaktoren der behandelten Person.

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Quelle: Implantatprothetische Versorgung des zahnlosen Oberkiefers (AWMF). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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