Varikose: Duplex-Sonographie und Therapie-Empfehlungen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie (S2k) behandelt die Diagnostik und Therapie der primären Varikose. Es handelt sich um eine degenerative und progrediente Erkrankung der Venenwand im oberflächlichen Venensystem.

Unbehandelt kann die Erkrankung zu Komplikationen wie chronischen Ödemen, trophischen Hautveränderungen oder einem Ulcus cruris venosum führen. Das primäre Ziel der Behandlung ist die Normalisierung der venösen Hämodynamik und die Linderung von Stauungsbeschwerden.

Zur klinischen Einteilung der chronischen Venenkrankheiten hat sich international die CEAP-Klassifikation durchgesetzt. Diese dient der standardisierten Beschreibung der klinischen Zeichen, ist jedoch keine reine Schweregradeinteilung.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Anwendung der Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) im Rahmen endovenöser Verfahren werden die empfohlenen Grenzdosierungen der Lokalanästhetika häufig überschritten. Die Leitlinie weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen Off-Label-Use handelt. Es wird nachdrücklich empfohlen, die Patienten vor dem Eingriff explizit über diesen Off-Label-Use aufzuklären.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie ist die Duplex-Sonographie das bildgebende Verfahren der ersten Wahl. Sie dient als Grundlage für die differenzierte Indikationsstellung vor einer Sanierung.

Nach operativen oder endovenösen Eingriffen wird eine initiale Kompressionstherapie für mindestens eine Woche empfohlen. Eine Langzeitkompression zur reinen Verbesserung des OP-Ergebnisses wird von der Leitlinie nicht generell empfohlen.

Die Leitlinie rät von einer invasiven Behandlung der Varikose während der Schwangerschaft ab. Eine Indikation zur Operation sollte in dieser Zeit nur in absoluten Ausnahmefällen gestellt werden.

Es wird empfohlen, Laser mit längeren Wellenlängen (1320-1940 nm) und modifizierte Lichtleiter zu verwenden. Diese weisen im Vergleich zu kürzeren Wellenlängen ein günstigeres Nebenwirkungsprofil auf, insbesondere hinsichtlich Schmerzen und Blutergüssen.

Gemäß Leitlinie darf eine maximale Dosis von 2 mg Polidocanol pro Kilogramm Körpergewicht in einer Behandlungssitzung nicht überschritten werden. Bei der Schaumsklerosierung sollten zudem maximal 10 ml Schaum pro Tag injiziert werden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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