Typ-2-Diabetes Screening Kinder: Indikation und Evidenz

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: USPSTF (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Prävalenz von Typ-2-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen steigt. Laut der USPSTF-Leitlinie (2022) erhöhte sich die Inzidenz zwischen den Zeiträumen 2002-2003 und 2014-2015 von 9,0 auf 13,8 Fälle pro 100.000 Kinder und Jugendliche.

Im Jahr 2018 waren in den USA schätzungsweise 23.000 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren von Typ-2-Diabetes betroffen. Die Erkrankung geht in dieser Altersgruppe mit einer erhöhten Prävalenz für chronische Begleiterkrankungen einher.

Zu den häufigen Komorbiditäten zählen laut Leitlinie arterielle Hypertonie, Dyslipidämie sowie die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). Diese Zusammenfassung basiert auf dem Recommendation Statement der Leitlinie.

Empfehlungen

Die USPSTF formuliert folgende Kernaussagen zum Screening bei asymptomatischen, nicht-schwangeren Personen unter 18 Jahren:

Bewertung der Evidenzlage

Die Leitlinie kommt zu dem Schluss, dass die aktuelle Evidenz unzureichend ist, um das Verhältnis von Nutzen und Risiken eines Screenings auf Typ-2-Diabetes und Prädiabetes bei Kindern und Jugendlichen zu beurteilen (I-Statement).

Es wird festgestellt, dass es an aussagekräftigen Daten zu den Auswirkungen eines Screenings fehlt. Insbesondere die Effekte einer Früherkennung und frühzeitigen Behandlung auf die langfristigen gesundheitlichen Outcomes bei Jugendlichen sind laut Leitlinie nicht ausreichend belegt.

Zielgruppe der Evaluation

Die Untersuchung der USPSTF bezog sich explizit auf folgende Personengruppe:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

  • Keine bekannte Diagnose von Diabetes oder Prädiabetes

  • Keine Symptome, die auf Diabetes oder Prädiabetes hindeuten

  • Nicht-schwangere Personen

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Da die USPSTF die Evidenz für ein allgemeines Screening auf Typ-2-Diabetes bei asymptomatischen Kindern als unzureichend einstuft, kann derzeit keine generelle Screening-Empfehlung abgeleitet werden. Es wird deutlich, dass der langfristige gesundheitliche Nutzen einer frühen Intervention durch Screening in dieser spezifischen Altersgruppe noch nicht durch ausreichende Studiendaten belegt ist.

Häufig gestellte Fragen

Die USPSTF-Leitlinie gibt keine Empfehlung für oder gegen ein allgemeines Screening ab. Sie stuft die aktuelle Evidenz als unzureichend ein, um den Nutzen und die Risiken bei asymptomatischen Kindern und Jugendlichen zu bewerten.

Laut Leitlinie weisen Jugendliche mit Typ-2-Diabetes eine erhöhte Prävalenz für chronische Komorbiditäten auf. Dazu gehören arterielle Hypertonie, Dyslipidämie und die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung.

Ja, die Daten der Leitlinie zeigen einen Anstieg der Inzidenz. Zwischen den Zeiträumen 2002-2003 und 2014-2015 stieg die Rate von 9,0 auf 13,8 Fälle pro 100.000 Kinder und Jugendliche.

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Quelle: Screening for Prediabetes and Type 2 Diabetes in Children and Adolescents: US Preventive Services Task Force Recommendation Statement. (USPSTF, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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