Tinea capitis: AWMF-Leitlinie (Derzeit nicht verfügbar)
Hintergrund
Tinea capitis (Kopfpilz) ist eine Dermatophyten-Infektion der behaarten Kopfhaut, die vorwiegend bei Kindern im vorpubertären Alter auftritt. Sie stellt weltweit eine der häufigsten Pilzinfektionen im Kindesalter dar.
Erreger sind meist anthropophile oder zoophile Dermatophyten, insbesondere der Gattungen Trichophyton und Microsporum. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Personen, Tieren oder über kontaminierte Gegenstände wie Kämme, Bürsten und Mützen.
Das klinische Bild reicht von einer leichten Schuppung mit diffusem Haarausfall bis hin zu hochinflammatorischen, schmerzhaften Knoten (Kerion Celsi) mit vernarbender Alopezie. Eine frühzeitige Diagnostik und Therapie sind entscheidend, um irreversible Haarfollikelschäden und Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen zu verhindern.
Diese Zusammenfassung basiert auf dem aktuellen Statusbericht des AWMF-Registers, da der eigentliche Leitlinientext derzeit nicht abrufbar ist.
💡Praxis-Tipp
Da die spezifische AWMF-Leitlinie zur Tinea capitis aktuell nicht zur Verfügung steht, wird empfohlen, sich bei der Diagnostik und Therapie an aktuellen dermatologischen und pädiatrischen Standardwerken zu orientieren. Es ist ratsam, bei Verdacht auf Tinea capitis stets eine mykologische Diagnostik (Nativpräparat und Kultur) vor der Einleitung einer systemischen Therapie anzustreben.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem AWMF-Register ist die Leitlinie mit der Registernummer 013-033 derzeit nicht verfügbar. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich in einer Überarbeitungsphase befindet oder abgelaufen ist.
Tinea capitis wird durch Dermatophyten verursacht, hauptsächlich durch Arten der Gattungen Trichophyton und Microsporum. Die Infektion kann sowohl von Mensch zu Mensch (anthropophil) als auch von Tier zu Mensch (zoophil) übertragen werden.
Eine rasche Therapieeinleitung wird empfohlen, um eine Ausbreitung in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Schulen zu verhindern. Zudem kann bei schweren, entzündlichen Verläufen (Kerion Celsi) ohne Behandlung ein dauerhafter Haarverlust durch Vernarbung drohen.
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Quelle: Tinea capitis (AWMF, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.