Sklerosierung der Varikose: Indikation und Technik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF-Leitlinie behandelt die gezielte chemische Ablation von Varizen durch die intravenöse Injektion eines flüssigen oder aufgeschäumten Sklerosierungsmittels. Ziel der Therapie ist die definitive Umwandlung der thrombosierten Vene in einen Bindegewebsstrang, um einer Rekanalisation vorzubeugen.

Die Sklerosierungsbehandlung kann laut Leitlinie für alle Formen der Varikose angewendet werden. Hierzu zählen unter anderem insuffiziente Stammvenen, Seitenastvarizen, retikuläre Varizen sowie Besenreiser.

Während die Flüssigsklerosierung als Methode der Wahl bei retikulären Varizen und Besenreisern gilt, stellt die Schaumsklerosierung eine effektive Option für größere Venen dar. Die Behandlung ist vergleichsweise nebenwirkungsarm und beliebig wiederholbar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Starke Schmerzen während der Injektion können auf eine versehentliche intraarterielle Applikation hinweisen, weshalb der Vorgang in diesem Fall laut Leitlinie sofort abgebrochen werden muss. Bei Personen, die nach einer früheren Sklerosierung neurologische Symptome oder Migräne entwickelt haben, wird empfohlen, die Injektion größerer Schaummengen zu vermeiden. Zudem sollte bei diesen Risikogruppen eine längere Liegezeit nach dem Eingriff eingehalten werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie darf die Dosis von 2 mg Polidocanol pro Kilogramm Körpergewicht und Tag nicht überschritten werden. Bei einem 70 kg schweren Patienten entspricht dies maximal 140 mg des Wirkstoffs.

Die Leitlinie empfiehlt ein Mischungsverhältnis von Sklerosierungsflüssigkeit und Gas von 1+4 oder 1+5. Als Gaskomponente sollte Raumluft oder eine Mischung aus Kohlendioxid und Sauerstoff verwendet werden.

In Routinefällen wird empfohlen, eine maximale Menge von 10 ml Schaum pro Tag beziehungsweise Sitzung nicht zu überschreiten. Größere Volumina erhöhen das Risiko für thromboembolische Komplikationen und Sehstörungen.

Nein, auf eine routinemäßige Untersuchung auf einen Rechts-Links-Shunt kann gemäß der Leitlinie verzichtet werden. Ein bereits bekannter, symptomatischer Rechts-Links-Shunt stellt jedoch eine absolute Kontraindikation für die Schaumsklerosierung dar.

Das Ergebnis der Sklerotherapie von Besenreisern kann durch das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen für bis zu drei Wochen nach der Behandlung verbessert werden. Zudem wird empfohlen, verbliebene Koagula bei der Nachuntersuchung zu punktieren, um Hyperpigmentierungen zu vermeiden.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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