BfArM2018

Inhixa (Enoxaparin): Rote-Hand-Brief zu Nadelschutz-Defekt

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2018.

Enoxaparin-Natrium (Inhixa) ist ein niedermolekulares Heparin, das zur Prophylaxe und Therapie von thromboembolischen Erkrankungen eingesetzt wird. Es wird typischerweise subkutan über Fertigspritzen appliziert.

Die Herstellerfirma Techdow Pharma Germany GmbH informierte in diesem Schreiben über einen potenziellen mechanischen Defekt bei den Fertigspritzen des Präparats Inhixa. Dieser Defekt kann die Verabreichung des Medikaments verhindern und erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Abgabe.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Kerninformationen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Inhixa-Fertigspritzen:

Problembeschreibung

  • Es wurden vereinzelte Fälle gemeldet, bei denen es zu einer frühzeitigen Auto-Aktivierung des Nadelschutzes kam.

  • Dieses Problem tritt bei ungeöffneten und unbenutzten Fertigspritzen auf.

  • Als Folge der vorzeitigen Aktivierung kann die Injektionslösung nicht mehr appliziert werden.

Empfohlene Maßnahmen

  • Es wird empfohlen, dass das pharmazeutische Personal vor der Abgabe an den Patienten eine visuelle Prüfung der Fertigspritzen durchführt.

  • Dabei soll gezielt auf eine bereits erfolgte Auto-Aktivierung des Nadelschutzes geachtet werden.

  • Zudem wird angeraten sicherzustellen, dass ausreichende Mengen an Inhixa-Fertigspritzen als Ersatz vorrätig sind, falls defekte Spritzen aussortiert werden müssen.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Abgabe von Inhixa-Fertigspritzen wird eine genaue visuelle Kontrolle auf einen bereits ausgelösten Nadelschutz empfohlen. Da defekte Spritzen nicht mehr verwendbar sind, wird in der Praxis dazu geraten, stets eine ausreichende Reserve an Ersatzspritzen vorzuhalten, um Therapieunterbrechungen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief kann es in vereinzelten Fällen zu einer frühzeitigen Auto-Aktivierung des Nadelschutzes bei ungeöffneten und unbenutzten Spritzen kommen.

Nein, das Dokument weist darauf hin, dass die Injektionslösung nach der frühzeitigen Aktivierung des Nadelschutzes nicht mehr appliziert werden kann.

Es wird empfohlen, vor der Abgabe an den Patienten eine visuelle Prüfung der Fertigspritzen auf eine Auto-Aktivierung durchzuführen. Zudem wird angeraten, ausreichend Ersatzspritzen vorrätig zu haben.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Inhixa® (Enoxaparin-Natrium): Risiko der Auto-Aktivierung des Nadelschutzes bei ungeöffneten, unbenutzten Fertigspritzen (BfArM, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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