BfArM2017

Buccolam (Midazolam): Rote-Hand-Brief zu Spritzenmangel

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Buccolam (Wirkstoff Midazolam) wird als Mundhöhlenflüssigkeit zur Akutbehandlung von anhaltenden, akuten Krampfanfällen bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Die Verabreichung erfolgt im Notfall über eine vorgefüllte Applikationsspritze in die Wangentasche.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat 2017 einen Rote-Hand-Brief der Firma Shire Deutschland GmbH veröffentlicht. Dieser warnt vor einem möglichen Produktmangel bei den vorgefüllten Applikationsspritzen des Präparats.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Informationstext des BfArM zum entsprechenden Rote-Hand-Brief.

Empfehlungen

Produktmangel an der Applikationsspritze

Laut dem Rote-Hand-Brief kann es bei der vorgefüllten Applikationsspritze von Buccolam zu einem mechanischen Problem kommen. Es wird berichtet, dass in einer sehr geringen Anzahl von Fällen nach dem Abziehen der roten Schutzkappe ein Teil des Verschlusses an der Spritze verbleibt.

Notwendige Maßnahmen

Die Sicherheitsinformation beschreibt folgendes Vorgehen bei der Vorbereitung der Anwendung:

  • Es ist zu prüfen, ob der durchscheinend-weiße Verschluss auf der Spitze der Applikationsspritze stecken geblieben ist.

  • Tritt dieser Fall ein, muss der durchscheinend-weiße Verschluss manuell entfernt werden, bevor das Medikament verabreicht wird.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Notfallgabe von Buccolam wird empfohlen, die Spritzenspitze nach dem Abziehen der roten Kappe routinemäßig und genau zu kontrollieren. Ein unbemerkt steckengebliebener weißer Verschluss könnte die Applikation des Midazolams verhindern oder bei der Gabe in die Wangentasche ein Aspirationsrisiko für das krampfende Kind darstellen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief kann nach dem Abziehen der roten Schutzkappe der durchscheinend-weiße Verschluss auf der Spritzenspitze stecken bleiben. Dies tritt in einer sehr geringen Anzahl von Fällen auf.

Die Sicherheitsinformation gibt an, dass der durchscheinend-weiße Verschluss in diesem Fall manuell von der Spitze der Applikationsspritze entfernt werden muss. Erst danach kann die Verabreichung erfolgen.

Der Rote-Hand-Brief bezieht sich auf das Präparat Buccolam, welches den Wirkstoff Midazolam enthält. Es wird zur Akutbehandlung von Krampfanfällen eingesetzt.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Buccolam® der Firma Shire, möglicher Produktmangel bei vorgefüllter Applikationsspritze (BfArM, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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