Febuxostat (Adenuric): Rote-Hand-Brief BfArM
Hintergrund
Febuxostat (Adenuric®) ist ein Urikostatikum, das in der Praxis häufig zur Behandlung der chronischen Hyperurikämie bei Erkrankungen eingesetzt wird, bei denen sich bereits Uratkristalle abgelagert haben (wie beispielsweise bei Gicht).
Im Jahr 2012 veröffentlichte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Rote-Hand-Brief zu diesem Wirkstoff. Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation dieser behördlichen Sicherheitswarnung.
Hintergrund der Warnung sind Berichte über das Auftreten von schweren, potenziell lebensbedrohlichen Überempfindlichkeitsreaktionen im direkten Zusammenhang mit der Einnahme von Febuxostat.
Empfehlungen
Schwere Hypersensitivitätsreaktionen
Laut dem Rote-Hand-Brief des BfArM wurde unter der Therapie mit Febuxostat (Adenuric®) über schwere Hypersensitivitätsreaktionen berichtet. Zu den explizit genannten Reaktionen zählen:
-
Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
-
Akute anaphylaktische Reaktionen
-
Anaphylaktischer Schock
Zeitliches Auftreten und Maßnahmen
Die Sicherheitswarnung weist darauf hin, dass diese Reaktionen in den meisten Fällen während des ersten Monats der Therapie mit Febuxostat auftraten.
Es wird dringend empfohlen, die Behandlung mit Febuxostat beim ersten Auftreten von Anzeichen oder Symptomen einer schweren Hypersensitivitätsreaktion sofort zu beenden.
Kontraindikationen
Beim Auftreten von Anzeichen oder Symptomen einer schweren Hypersensitivitätsreaktion ist die Behandlung mit Febuxostat (Adenuric®) laut Rote-Hand-Brief sofort zu beenden.
💡Praxis-Tipp
Die höchste Wachsamkeit bezüglich schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Stevens-Johnson-Syndrom oder Anaphylaxie) unter Febuxostat ist im ersten Therapiemonat geboten. Laut BfArM traten die meisten dokumentierten Fälle in genau diesem initialen Behandlungszeitraum auf.
Häufig gestellte Fragen
Laut BfArM wurde unter Febuxostat (Adenuric®) über schwere Hypersensitivitätsreaktionen berichtet. Dazu gehören unter anderem das Stevens-Johnson-Syndrom sowie akute anaphylaktische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock.
Der Rote-Hand-Brief weist darauf hin, dass die meisten Fälle von schweren Überempfindlichkeitsreaktionen während des ersten Monats der Therapie mit Febuxostat auftraten.
Es wird empfohlen, die Behandlung mit Febuxostat beim Auftreten von Anzeichen oder Symptomen einer schweren Hypersensitivitätsreaktion sofort zu beenden.
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Quelle: Rote-Hand-Brief zu Adenuric® (Febuxostat): Risiko für schwere Hypersensitivitätsreaktionen, darunter auch Stevens-Johnson-Syndrom und akute anaphylaktische Reaktionen/Schock (BfArM, 2012). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.