CAR-T-Zelltherapien: Risiko sekundärer T-Zell-Malignome
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation des Rote-Hand-Briefs des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aus dem Jahr 2024.
CAR-T-Zelltherapien stellen eine innovative Behandlungsform für bestimmte hämatologische Systemerkrankungen dar. Dabei werden körpereigene T-Zellen der Behandelten genetisch so modifiziert, dass sie spezifische Oberflächenantigene von Tumorzellen erkennen und diese zerstören können.
Zu den in Deutschland zugelassenen Präparaten dieser Wirkstoffklasse gehören Abecma, Breyanzi, Carvykti, Kymriah, Tecartus und Yescarta. Aufgrund der genetischen Modifikation der Zellen unterliegen diese Therapien einer strengen Sicherheitsüberwachung.
💡Praxis-Tipp
Laut der Sicherheitsinformation des PEI ist bei Personen, die mit CAR-T-Zelltherapien behandelt wurden, auf das mögliche Auftreten von sekundären T-Zell-Malignomen zu achten. Es wird empfohlen, dieses Risiko in der langfristigen Nachsorge zu berücksichtigen und bei unklaren Symptomen differentialdiagnostisch an eine sekundäre Neoplasie zu denken.
Häufig gestellte Fragen
Laut der Sicherheitsinformation des PEI betrifft die Warnung die Präparate Abecma, Breyanzi, Carvykti, Kymriah, Tecartus und Yescarta.
Das Paul-Ehrlich-Institut warnt vor dem Risiko der Entwicklung von sekundären Malignomen mit T-Zell-Ursprung nach einer Behandlung mit diesen Therapien.
CAR-T-Zelltherapien sind genetisch modifizierte T-Zellen, die zur Behandlung bestimmter hämatologischer Krebserkrankungen eingesetzt werden. Aufgrund ihrer Wirkweise unterliegen sie einer strengen Überwachung hinsichtlich möglicher Langzeitnebenwirkungen.
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Quelle: Rote-Hand-Brief: CAR-T-Zelltherapien (Abecma, Breyanzi, Carvykti, Kymriah, Tecartus, Yescarta) (PEI, 2024). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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