Lungenkarzinom (NSCLC): Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Onkopedia|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) macht etwa 78 Prozent aller Lungenkrebsfälle aus. Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung ist der inhalative Tabakkonsum, einschließlich Passivrauchen.

Die Prognose und die Auswahl der Therapie hängen maßgeblich vom Tumorstadium, dem histologischen Subtyp und dem molekularen Profil ab. Die Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (LD-HRCT) bei Risikopersonen kann die krebsspezifische Mortalität signifikant senken.

In den letzten Jahren hat die Integration von Immuncheckpoint-Inhibitoren und zielgerichteten Kinase-Inhibitoren die Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitert. Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf der Onkopedia-Leitlinie zum NSCLC.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie ist eine frühzeitige und umfassende molekularpathologische Testung bereits ab Stadium IB entscheidend, um den Einsatz unwirksamer Immuntherapien bei Vorliegen von Treibermutationen zu vermeiden. Es wird betont, dass bei einem Progress unter zielgerichteter Therapie (Tyrosinkinase-Inhibitoren) stets eine Rebiopsie oder Liquid Biopsy angestrebt werden sollte, um spezifische Resistenzmechanismen (wie die T790M-Mutation) aufzudecken und die Folgetherapie gezielt anzupassen.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt primär ein FDG-PET-CT oder ein CT von Thorax und Oberbauch mit Kontrastmittel. Zum Ausschluss von Hirnmetastasen wird ein MRT des Schädels als Methode der ersten Wahl angesehen.

Eine molekularbiologische und immunhistochemische Diagnostik wird laut Leitlinie ab dem klinischen Stadium IB empfohlen. Im Stadium IV ist sie vor Beginn einer medikamentösen Erstlinientherapie zwingend erforderlich.

Die chirurgische Resektion, standardmäßig als Lobektomie, ist die Therapie der Wahl in kurativer Intention. Bei funktionell inoperablen Personen stellt die stereotaktische Strahlentherapie (SABR) eine Alternative dar.

Die neoadjuvante Chemoimmuntherapie führt laut Leitlinie zu einer signifikanten Steigerung der pathologischen Komplettremissionen. Sie wird zunehmend vor chirurgischen Eingriffen in den Stadien II und III eingesetzt.

Es wird der Einsatz von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) empfohlen. Als Standard der dritten Generation wird häufig Osimertinib eingesetzt, da es das progressionsfreie Überleben signifikant verlängert.

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Quelle: Lungenkarzinom, nicht-kleinzellig (NSCLC) (Onkopedia). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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