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SIGN2014Onkologie

Lungenkarzinom: Diagnostik und Therapie (NSCLC/SCLC)

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Lungenkarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen und stark mit dem Tabakkonsum assoziiert. Die SIGN-Leitlinie 137 fasst die Evidenz zum Management des kleinzelligen (SCLC) und nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) zusammen.

Ein zentraler Aspekt ist die Raucherentwöhnung, da diese auch nach der Diagnosestellung die Prognose signifikant verbessert. Es wird betont, dass ein Rauchstopp das Risiko für postoperative Komplikationen senkt und die Überlebenszeit verlängern kann.

Die Leitlinie unterstreicht die Wichtigkeit einer multidisziplinären Betreuung. Alle Therapieentscheidungen sollten in einem Tumorboard unter Einbeziehung von Chirurgen, Onkologen, Pneumologen und Palliativmedizinern getroffen werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass eine kurative Operation nicht verschoben werden sollte, um Patienten das Rauchen abzugewöhnen. Obwohl ein Rauchstopp die Prognose und postoperative Komplikationsrate signifikant verbessert, rechtfertigt dies keine Verzögerung der chirurgischen Resektion.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird bei allen Patienten, die für eine radikale Therapie infrage kommen, ein FDG-PET-CT empfohlen. Ein routinemäßiges MRT des Schädels ist bei asymptomatischen Patienten im Stadium I-II nicht indiziert.

Die perkutane Feinnadelaspiration (FNA) wird als bevorzugte diagnostische Technik bei peripheren Läsionen empfohlen. Die flexible Bronchoskopie weist hier laut Leitlinie eine geringere diagnostische Sensitivität auf.

Die Leitlinie empfiehlt eine platinbasierte postoperative systemische Therapie für Patienten mit gutem Allgemeinzustand (PS 0-1) und komplett reseziertem NSCLC im Stadium II bis IIIa. Bei Stadium I ist der Nutzen weniger gesichert.

Es wird eine prophylaktische Schädelbestrahlung (PCI) für Patienten empfohlen, die auf die initiale systemische Therapie angesprochen haben. Dies senkt das Risiko für Hirnmetastasen signifikant.

Als optimale Methode wird die thorakoskopische Pleurodese mit Talkum empfohlen, sofern der Patient für den Eingriff fit genug ist. Alternativ kann eine Talkum-Slurry über eine Thoraxdrainage verabreicht werden.

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Quelle: SIGN 137: Management of lung cancer (SIGN, 2014). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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