Procalcitonin (PCT): Indikation und Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzinformationen des Portals Gesundheit.gv.at. Bei Procalcitonin (PCT) handelt es sich um die Vorstufe des Schilddrüsenhormons Calcitonin.

Während dieses Prohormon bei gesunden Menschen nur in sehr geringen Mengen im Blut vorkommt, steigt es bei schweren Entzündungsreaktionen stark an. Dies gilt insbesondere für bakterielle Infektionen. Der eigentliche Calcitoninwert verändert sich dabei nicht.

Die Sepsis als lebensbedrohliche, systemische Entzündungsreaktion stellt das Haupteinsatzgebiet für diesen Laborwert dar. Ursachen für eine Sepsis können unter anderem Bakteriämien, Pankreatitiden, schwere Verbrennungen oder Traumata sein.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der wichtigste Aspekt bei der Nutzung von Procalcitonin ist die Beurteilung im zeitlichen Verlauf. Es wird betont, dass nicht nur ein einzelner Messwert, sondern vor allem der Anstieg oder Abfall des Wertes entscheidend ist, um das Ansprechen auf eine Therapie bei einer Sepsis zu beurteilen.

Häufig gestellte Fragen

Der Wert steigt laut Gesundheit.gv.at vor allem bei schweren, bakteriellen Infektionen und systemischen Entzündungsreaktionen an. Bei nicht bakteriellen Entzündungen bleibt ein starker Anstieg in der Regel aus.

Der normale Referenzwert liegt für alle Altersgruppen und Geschlechter bei unter 0,5 ng/mL. Werte darüber müssen stets im klinischen Gesamtbild interpretiert werden.

Der Parameter wird primär als intensivmedizinischer Laborwert zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung einer Sepsis eingesetzt. Er gilt hierfür als der empfindlichste verfügbare Test.

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Quelle: Laborwert: Procalcitonin (PCT) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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