Blutsenkung (BSG) nach Westergren: Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zur Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit (BSG) nach Westergren. Bei der Blutsenkung wird gemessen, wie schnell die roten Blutkörperchen in der Blutflüssigkeit absinken.

Es handelt sich um einen labordiagnostischen Suchtest. Dieser dient primär der Abklärung eines Verdachts auf Entzündungs- oder Autoimmunerkrankungen im Körper.

Die Entzündung ist eine lebenswichtige Reaktion des Körpers auf Gewebeschädigungen, um beispielsweise Krankheitserreger zu eliminieren. Typische Zeichen einer Entzündung sind Rötung, Erwärmung, Schwellung, Schmerzen sowie eine eingeschränkte Funktionstüchtigkeit des betroffenen Gewebes.

Empfehlungen

Indikation und Diagnostik

Laut Quelle ist die Bestimmung der BSG bei Verdacht auf verschiedene Störungen indiziert. Für die medizinische Beurteilung sind ausschließlich erhöhte BSG-Werte von Interesse.

Es wird darauf hingewiesen, dass üblicherweise ein Messwert nach einer Stunde sowie ein zweiter Wert nach zwei Stunden angegeben werden. Der Zwei-Stunden-Wert liefert jedoch laut Text keine zusätzlichen diagnostischen Informationen.

Ursachen für erhöhte Werte

Erhöhte BSG-Werte finden sich bei allen Entzündungsreaktionen des Körpers sowie bei Veränderungen der Eiweißzusammensetzung im Blutplasma. Zu den möglichen Ursachen zählen:

  • Bakterielle Infektionen (wie Lungenentzündung, Gehirnhautentzündung, Blutvergiftung)

  • Gelenkentzündungen (beispielsweise rheumatoide Arthritis)

  • Verletzungen und Tumorerkrankungen

  • Bluterkrankungen (wie Leukämie, insbesondere Plasmozytom)

  • Lebererkrankungen

Physiologische Erhöhungen

Die Quelle betont, dass eine erhöhte Blutsenkung nicht zwingend pathologisch sein muss. Auch während der Schwangerschaft oder der Menstruationsblutung können erhöhte Werte auftreten.

Referenzwerte

Die Referenzwerte dienen als Orientierungshilfe bei der Interpretation des Laborbefundes. Die Quelle gibt folgende Normwerte an:

PatientengruppeAlterReferenzwertEinheit
Männerbis 18 Jahre< 8mm
Männerüber 18 Jahre< 8mm
Frauenbis 18 Jahre< 8mm
Frauenüber 18 Jahre< 8mm
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💡Praxis-Tipp

Die Quelle weist darauf hin, dass der traditionell erhobene Zwei-Stunden-Wert der Blutsenkung keine zusätzlichen klinischen Informationen liefert. Zudem wird betont, dass erhöhte BSG-Werte auch physiologisch bedingt sein können, beispielsweise während der Schwangerschaft oder der Menstruation.

Häufig gestellte Fragen

Ein erhöhter Wert der Blutsenkung deutet laut Gesundheit.gv.at auf eine Entzündungsreaktion oder eine Veränderung der Eiweißzusammensetzung im Blutplasma hin. Dies kann bei Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Tumoren oder Bluterkrankungen auftreten.

Nein, die Quelle gibt an, dass die Blutsenkung auch aus physiologischen Gründen erhöht sein kann. Typische Beispiele hierfür sind eine bestehende Schwangerschaft oder die Menstruationsblutung.

Laut den Referenzwerten des Gesundheitsportals liegt der normale Wert für die Blutsenkung nach Westergren bei unter 8 mm. Dieser Orientierungswert gilt gleichermaßen für Männer und Frauen jeden Alters.

Es ist zwar üblich, die Senkung nach einer und nach zwei Stunden zu messen, jedoch bringt der zweite Wert laut Quelle keine zusätzlichen diagnostischen Informationen. Daher fokussiert sich die Beurteilung primär auf den Ein-Stunden-Wert.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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