Granulozyten-Elastase (ELAS): Indikation & Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Granulozyten-Elastase (auch PMN-Elastase) ist ein Enzym, das im Rahmen von Entzündungsprozessen aus weißen Blutkörperchen (Leukozyten) in das Blut freigesetzt wird. Die physiologische Aufgabe des Enzyms besteht darin, den Abbau von abgestorbenem Gewebe zu unterstützen, damit dieses von Phagozyten abtransportiert werden kann.

Um eine Schädigung von gesundem, körpereigenem Gewebe zu verhindern, wird die Elastase durch spezifische Hemmstoffe kontrolliert. Zu diesen sogenannten Proteinaseinhibitoren zählen Alpha-1-Antitrypsin und Alpha-2-Makroglobulin.

In der Labordiagnostik wird die Elastase bei schweren Entzündungsprozessen im Komplex mit diesen Hemmstoffen gemessen. Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at.

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💡Praxis-Tipp

Der entscheidende klinische Vorteil der Granulozyten-Elastase gegenüber anderen Entzündungsmarkern ist ihre sehr kurze Halbwertszeit. Dadurch eignet sich der Parameter laut Quelle hervorragend zur engmaschigen Verlaufskontrolle schwerer Infektionen, da ein Therapieerfolg durch einen raschen Abfall des Wertes zeitnah abgebildet wird.

Häufig gestellte Fragen

Die Granulozyten-Elastase ist ein Enzym, das von weißen Blutkörperchen bei Entzündungen freigesetzt wird. Es dient physiologisch dem Abbau von abgestorbenem Gewebe.

Der Wert wird laut Gesundheit.gv.at bestimmt, um die Schwere von Infektionen zu beurteilen. Wegen seiner kurzen Halbwertszeit eignet er sich besonders gut zur Überwachung des Krankheitsverlaufs.

Erhöhte Werte treten bei schweren Entzündungen auf. Dazu gehören unter anderem Sepsis, Pankreatitis, postoperative Infektionen oder rheumatoide Arthritis.

Für Erwachsene und Kinder ab dem Säuglingsalter liegt der Referenzbereich laut Quelle bei 12 bis 42 µg/L. Für Neugeborene und Säuglinge gelten abweichende Normwerte.

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Quelle: Laborwert: Elastase (ELAS) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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