Helicobacter-pylori-IgA: Indikation und Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Helicobacter pylori ist ein gramnegatives, spiralförmiges Stäbchenbakterium, das die Magenschleimhaut besiedelt. Eine Infektion wird mit chronischer Gastritis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren sowie Magenkarzinomen und MALT-Lymphomen in Verbindung gebracht.

Die Bestimmung von Helicobacter-pylori-Antikörpern (IgA und IgG) im Blut dient als indirektes mikrobiologisches Nachweisverfahren. Dabei wird nicht der Erreger selbst, sondern die immunologische Reaktion des Körpers gemessen.

Bei der chronischen Gastritis wird zwischen Typ A (Autoimmungastritis), Typ B (bakteriell durch H. pylori) und Typ C (chemisch durch NSAR oder Gallereflux) unterschieden. Oft verläuft die Erkrankung asymptomatisch oder mit unspezifischen Oberbauchbeschwerden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei grenzwertigen oder unklaren Ergebnissen im Enzym-Immunoassay (EIA) wird der Einsatz eines Immunoblot-Tests empfohlen. Dieser bietet aufgrund seiner höheren Spezifität eine zuverlässigere Aussagekraft zur Bestätigung oder zum Ausschluss einer Helicobacter-pylori-Infektion.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sprechen hoch positive IgA-Werte in Kombination mit einem Anstieg der IgG-Werte innerhalb von zwei Wochen für eine akute Infektion.

Zur weiteren Abklärung werden der Helicobacter-pylori-Schnelltest im Stuhl, der C-13-Harnstoff-Atemtest sowie die Gastroskopie mit Biopsie genannt.

Es wird eine einwöchige Tripel-Therapie beschrieben. Diese besteht aus einem Protonenpumpenhemmer sowie den Antibiotika Clarithromycin und Amoxicillin.

Die Leitlinie warnt vor Magengeschwüren, Magenschleimhautatrophie mit Vitamin-B12-Mangel (perniziöse Anämie) sowie Magenkarzinomen und MALT-Lymphomen.

Für alle Altersgruppen und Geschlechter wird ein Referenzwert von unter 20 U/mL angegeben.

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Quelle: Laborwert: Helicobacter-pylori-Antikörper IgA (HPA) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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