C3c-Komplement: Referenzwerte, Indikation und Ursachen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Komplementsystem ist ein essenzieller Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Es besteht aus zahlreichen Proteinen und Enzymen im Blut, die überwiegend in der Leber synthetisiert werden, darunter die Faktoren C1 bis C9.

Zu den Hauptaufgaben dieses Systems gehören die Zerstörung körperfremder zellulärer Strukturen wie Bakterien oder Tumorzellen. Zudem dient es der Markierung dieser Strukturen für Fresszellen und der Anlockung weißer Blutkörperchen an den Ort einer Entzündung.

Die Bestimmung des Komplementfaktors C3 beziehungsweise seines stabilen Bruchstücks C3c im Blut ist ein zentraler Bestandteil der laborchemischen Untersuchung dieses Abwehrsystems. Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen von Gesundheit.gv.at.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Quelle ist die Bestimmung von C3c zur allgemeinen Entzündungsdiagnostik bei erhöhten Werten nicht zielführend. Es wird darauf hingewiesen, dass hierfür etablierte Parameter wie das CRP oder die Blutsenkung herangezogen werden sollten. Der klinische Nutzen der C3c-Bestimmung liegt primär in der Abklärung und Verlaufskontrolle von Komplementmangelzuständen und Immunkomplexerkrankungen.

Häufig gestellte Fragen

Ein erniedrigter C3c-Wert kann laut Gesundheit.gv.at auf angeborene Störungen, Autoimmunerkrankungen oder Immunkomplexerkrankungen hinweisen. Auch Eiweißmangel oder Lebererkrankungen werden als mögliche Ursachen genannt.

Erhöhte Werte treten bei allgemeinen Entzündungsreaktionen auf. Die Quelle betont jedoch, dass dieser Wert für die Entzündungsdiagnostik kaum Relevanz hat und stattdessen CRP oder die Blutsenkung bestimmt werden sollten.

Neben Harnuntersuchungen auf Blut und Eiweiß wird die Untersuchung des Komplementsystems (CH50, C3/C3c, C4) angeführt. Zusätzlich werden Entzündungsmarker, Immunkomplexe sowie Autoantikörper bestimmt.

Der Referenzbereich für Männer und Frauen über 18 Jahre liegt laut Quelle bei 0,9 bis 1,8 g/L. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Werte stark von der verwendeten Labormethode abhängen.

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Quelle: Laborwert: C3 (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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