Immunglobulin G (IgG): Referenzwerte und Diagnostik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at. Immunglobulin G (IgG) ist ein zentraler Bestandteil des menschlichen Immunsystems und stellt den Hauptanteil der Antikörper im Blut dar.

IgG-Antikörper fungieren als Vermittler des immunologischen Gedächtnisses. Sie werden bei wiederholtem Kontakt mit einem Erreger im Rahmen der sekundären Immunantwort gebildet und markieren körperfremde Stoffe für Fresszellen (Makrophagen).

Eine Besonderheit von IgG ist die Fähigkeit, die Plazentaschranke zu passieren. Dadurch gelangen die Antikörper aus dem mütterlichen Blut in den Kreislauf des ungeborenen Kindes, was eine passive Immunisierung des Neugeborenen ermöglicht.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Zufallsdiagnose einer monoklonalen Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS) wird eine regelmäßige labormedizinische Kontrolle der Serumeiweiß-Elektrophorese im Intervall von sechs bis zwölf Monaten empfohlen. Erst bei einem absoluten Anstieg des M-Gradienten ist eine erweiterte Diagnostik wie eine Knochenmarkuntersuchung indiziert.

Häufig gestellte Fragen

Ein erhöhter Wert wird als Hypergammaglobulinämie bezeichnet. Die Quelle unterscheidet hierbei zwischen einer polyklonalen Gammopathie (oft bei chronischen Entzündungen) und einer monoklonalen Gammopathie, die weiter abgeklärt werden muss.

Laut dem Gesundheitsportal werden diese drei Immunglobuline im medizinischen Labor standardmäßig gemeinsam beurteilt. Dies ermöglicht eine umfassende Beurteilung des Immunstatus und die genaue Einordnung möglicher Erkrankungen.

Eine MGUS ist eine Vermehrung eines bestimmten Immunglobulins ohne direkten Krankheitswert, die bei ein bis drei Prozent der über 70-Jährigen auftritt. Es wird empfohlen, den Wert alle sechs bis zwölf Monate labormedizinisch zu kontrollieren.

Ein Antikörpermangel (Hypogammaglobulinämie) kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens erworben werden. Erworbene Ursachen umfassen laut Text unter anderem Eiweißmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder maligne Lymphome.

IgG-Antikörper sind in der Lage, die Plazentaschranke zu passieren. Dadurch gelangen sie aus dem mütterlichen Blut in den Kreislauf des ungeborenen Kindes und sorgen für eine passive Immunisierung in der ersten Lebenszeit.

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Quelle: Laborwert: IgG (IGG) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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