Antithrombin III (AT3) Laborwert: Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal (Gesundheit.gv.at) liefert Informationen zum Laborwert Antithrombin III (AT3). Diese Zusammenfassung basiert auf den dortigen Angaben zur Antithrombin-III-Aktivität (AT3A).

Antithrombin III ist ein in der Leber gebildeter Blutgerinnungsfaktor. Im Gegensatz zu gerinnungsfördernden Faktoren wirkt AT3 gerinnungshemmend und stellt einen natürlichen Schutzfaktor vor der Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) dar.

Eine unkontrollierte Aktivierung der Blutgerinnung wäre lebensbedrohlich, da sie zur Verstopfung von Blutgefäßen führen kann. Daher ist die Kontrolle der Gerinnung durch hemmende Stoffe wie AT3 essenziell für den Organismus.

Empfehlungen

Messung und Indikation

Im medizinischen Labor wird laut Quelle meist die Antithrombin-III-Aktivität (AT3A) gemessen. Die Angabe des Wertes erfolgt dabei als Prozentwert der Norm.

Die Bestimmung der AT3A wird in folgenden klinischen Situationen beschrieben:

  • Bei Verdacht auf einen angeborenen AT3-Mangel (angeborene Thromboseneigung)

  • Bei Verbrauch von Gerinnungsfaktoren (Verbrauchskoagulopathie bzw. disseminierte intravasale Coagulation, DIC)

  • Zur Überwachung einer laufenden Therapie mit Antithrombin III

Ursachen für erniedrigte Werte

Ein Abfall der Antithrombin-III-Aktivität kann verschiedene Ursachen haben. Die Quelle nennt hierbei insbesondere lebensbedrohliche Zustände wie einen Schock oder eine Fehltransfusion, die zu einer Gerinnungsaktivierung im gesamten Körper führen.

Folgende Auslöser für erniedrigte AT3A-Werte werden aufgeführt:

  • Lebererkrankungen (aufgrund einer verminderten Bildung von AT3)

  • Verbrauch von AT3 im Rahmen einer Verbrauchskoagulopathie (DIC)

  • Angeborene Fälle eines AT3-Mangels

Referenzwerte

Die Quelle gibt für die Antithrombin-III-Aktivität einheitliche Referenzbereiche an. Es wird betont, dass diese Werte als Orientierungshilfe dienen und immer im klinischen Gesamtbild betrachtet werden müssen.

PatientengruppeAlterReferenzbereich (Einheit: %)
Männerbis 18 Jahre75–125 %
Männerüber 18 Jahre75–125 %
Frauenbis 18 Jahre75–125 %
Frauenüber 18 Jahre75–125 %
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💡Praxis-Tipp

Ein stark erniedrigter AT3-Wert kann auf eine beginnende oder manifeste Verbrauchskoagulopathie (DIC) hindeuten. Laut Quelle tritt dieser lebensbedrohliche Zustand beispielsweise bei Schockgeschehen oder Fehltransfusionen auf. Es wird beschrieben, dass die Funktionsfähigkeit der Blutgerinnung stets vom Zusammenspiel zahlreicher Faktoren abhängt und nicht isoliert anhand eines einzelnen Wertes beurteilt werden kann.

Häufig gestellte Fragen

AT3A steht für die Antithrombin-III-Aktivität. Laut Gesundheitsportal handelt es sich dabei um das Maß für einen gerinnungshemmenden Schutzfaktor, der in der Leber gebildet wird und vor Thrombosen schützt.

Die Bestimmung erfolgt laut Quelle bei Verdacht auf einen angeborenen AT3-Mangel oder bei einer Verbrauchskoagulopathie (DIC). Zudem wird der Wert zur Überwachung einer Therapie mit Antithrombin III herangezogen.

Erniedrigte Werte können durch eine verminderte Produktion bei Lebererkrankungen oder durch einen angeborenen Mangel entstehen. Eine weitere Ursache ist der akute Verbrauch von AT3 bei einer disseminierten intravasalen Coagulation (DIC).

Die Quelle gibt für alle Altersgruppen und Geschlechter einen einheitlichen Referenzbereich von 75 bis 125 Prozent der Norm an. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Werte je nach Labor und Messmethode leicht abweichen können.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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